Flughafen: Sexualübergriff gegen Asylwerber-Betreuerin

Angeklagter (26) leugnete den Vorwurf der sexuellen Nötigung.
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Der Angeklagte war in der provisorischen Container-Asylwerberunterkunft am Flughafen einquartiert und sollte am 28.6. in einen anderen Raum übersiedeln, was er aber verweigerte. Nach Aussage der 35-j. Betreuerin iranischer Herkunft packte er sie an der Hand, führte diese trotz Gegenwehr in seinen Schritt und drückte sie fest gegen seinen Penis.
Die Darstellung des Angeklagten: "Das stimmt nicht, das hat sich die Frau ausgedacht, ich habe gerade eine Tür geöffnet, vor der sie stand. Dabei wurde ihre Hand von der sich öffnenden Türe gegen meinen Penis gedrückt."

Laut Schöffensenat völlig unglaubwürdig

Seine Version beurteilte der Schöffensenat als absurd und völlig unglaubwürdig. Er folgte vielmehr der Aussage der Betreuerin und verurteilte den (inzwischen in Waidhofen an der Ybbs untergebrachten) Angeklagten zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe. Das Urteil ist rechtskräftig!

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