15.12.2017, 12:15 Uhr

Undichte Stelle im Rathaus: Unerklärliche Sonderzahlungen

(Foto: Tom Klinger)
Bei der Landespolizei ging eine anonyme Anzeige gegen die Schwechater Stadtregierung ein. Drei Gehaltszettel von Schwechater Hausbesorgern wurden außerdem an Landeshauptfrau Johanne Mikl-Leitner, die Gemeindeaufsichtsbehörde, das AMS, die AKNÖ und diverse Medien geschickt. Die Abrechnungen zeigen die Gehälter der Gemeindemitarbeiter von Juni 2017. Laut diesen erhielten drei Bedienstete der Stadtgemeinde Schwechat Gehälter von rund 7600 und 5200 Euro brutto für 40 Stunden, während andere auf nur rund 600 Euro kamen. Bürgermeisterin Karin Baier lässt die auffallend hohen Sonderzahlungen nun prüfen. Da es verschiedene Sonderzahlungen und auch Jubiläumsgelder gibt, ist es durchaus möglich, dass die Zahlungen doch angemessen sind. Die Hausbesorger, um deren Gehälter es geht, sind seit Jahrzehnten bei der Gemeinde beschäftigt. Die rot-grüne Stadtregierung hat seit ihrem Antritt 2015 die Verträge nicht verändert. "Wenn etwas nicht in Ordnung ist, dann ist es eine Altlast." so Bürgermeisterin Karin Baier.
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