Feuerwehr probte den Ernstfall

In acht Zügen des Feuerlösch- und Katastrophendienstes nahmen insgesamt 131 Mann mit 57 Fahrzeugen teil.
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  • In acht Zügen des Feuerlösch- und Katastrophendienstes nahmen insgesamt 131 Mann mit 57 Fahrzeugen teil.
  • Foto: HAW Deutsch/BFKDO
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BEZIRK. Der „Feuerlösch- und Katastrophendienst“ (kurz F-KAT) ist ein Teil der überörtlichen Katastrophenschutzmaßnahmen des OÖ Landesfeuerwehrverbandes im Rahmen des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Hilfeleistung bei Großschadensfällen. Hierzu werden Feuerwehreinheiten aus dem gesamten Bezirk zu verschiedenen Zügen gebündelt, um auf Landesebene oder darüber hinaus flexibel Hilfe leisten zu können. Diesen Herbst wurde die erste große Einsatzübung abgehalten, um die neuen Systeme im "Realfall" zu überprüfen. Unter der Führung des technischen Einsatzleiters Johann Gasperlmair wurde am Samstag, 29.Oktober, gegen Mittag die Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Bad Wimsbach-Neydharting eingerichtet. Nach Ausarbeitung der einzelnen Einsatzaufträge wurden sämtliche Züge durch die Bezirkswarnstelle Wels alarmiert. In Summe waren bei dieser Übung acht Züge zuzüglich des Bereitschaftskommandos mit 57 Fahrzeugen und 131 Mann im Einsatz. Als Übungsauftrag wurde den jeweiligen Zügen eine definierte Fahrtstrecke durch den Bezirk vorgegeben. Hierbei wurde auch der noch nicht eröffnete neue Straßentunnel Lambach, welcher für diese Übung extra behördlich freigegeben wurde, befahren. Nach dem Eintreffen am jeweiligen Einsatzort wurde den Zugskommandanten aufgetragen, ein Übungskonzept für eine kommende Zugsübung zu erstellen, welches im Anschluss an die Einsatzleitung übermittel wurde. Gegen 18.00 Uhr war die bezirksweite Großübung beendet. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse auszuwerten und in die Einsatzvorbereitung zu übernehmen.

Fotos: HAW Deutsch/BFKDO

Autor:

Philip Herzog aus Wels & Wels Land

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