10.08.2016, 21:07 Uhr

Einzigartige Traumfänger beim Hollensteiner Ferienprogramm "Äktsch'n rund um's Spitzhiatl" gewebt

Sonja Raab oder bekannt als "Raabenweib" zeigt Jasmina die richtige Knotentechnik beim Traumfänger weben.

Hollenstein/Ybbs.

Ein weiteres Highlight des Hollensteiner Ferienprogramms „Äktsch’n rund ums Spitzhiatl“ fand am 1. August im Treffenguthammer statt. Dort trafen sich 16 interessierte Kinder um mit Hilfe von Sonja Raab aus Opponitz, auch bekannt als „Raabenweib“ einen ganz persönlichen Traumfänger zu weben.
Anfangs erzählte Sonja, wie sie auf Umwegen über verschiedene Brieffreundschaften in aller Welt auf den Schamanismus aufmerksam und ihr Interesse geweckt wurde. Eigentlich wollte sie ja mit dem Motorrad Amerika bereisen – dies hat sie bis heute noch nicht gemacht. Doch anstatt dessen gewährten ihr Ojibwe-Cree- und Inuit-Freunde Einblick in ihr Wissen über Natur und Mensch, welches jedoch nur an auserwählte Personen und erst nach langer, sehr persönlicher Freundschaft passierte.
So betonte Sonja, dass Natives (Indianer) sich bei jedem Material vor deren Verarbeitung bedanken, z.B. beim Baum, dessen Ast für den Holzreif verwendet wurde. Unter fachkundiger Anleitung webten die jungen Künstler aus gewachster Naturfaser, früher wurden dafür Tiersehnen verwendet, sehr geschickt und geduldig mit einer speziellen Knotentechnik ihren eigenen Traumfänger. In jeden Knoten dieses sehr kunstvollen Spinnennetzes sollten die Mädchen einen persönlichen Wunsch, wie Gesundheit, Zufriedenheit, … einarbeiten.
Anschließend erfolgte das Räuchern der Traumfänger mit Baumharz. So gelangen durch den Rauch die guten Gedanken und Wünsche der Kids direkt nach oben.
Das Spielen mit einer speziellen indianischen Flöte aus Zedernholz konnte jedes Kind probieren. Sonja berichtete, dass nach den neuseeländischen Maori ein Instrument erst lebt, nachdem es von einem Kind gespielt wurde. Auch das Heulen eines Wolfes versuchten die Kinder gemeinsam mit Sonja Raab.
Gegenseitiges abrasseln der Kinder, sorgte für eine energetische Reinigung, sodass die Kinder zum Abschied spirituell „durchgeputzt“ wieder in die Welt entlassen wurden.
Mehr Fotos unter www.dev-hollenstein.at
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