17.05.2016, 11:41 Uhr

SPÖ im Bezirk fordert faire Löhne für ArbeitnehmerInnen

Bild: SPÖ NÖ (v.l.n.r.): Stadtparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, Bezirksvorsitzende Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl treten für den kollektivvertraglich festgesetzten Mindestlohn ein.

Anfang des Jahres startete die SPÖ NÖ ihre Kampagne „Arbeit ist unser Thema“ um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Situation der ArbeitnehmerInnen zu verbessern. Nun fordert die SPÖ Amstetten 1.700 Euro Mindestlohn.

„Neben Vollbeschäftigung und gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit fordern wir einen Mindestlohn von 1.700 Euro brutto in allen Kollektivverträgen für einen Vollzeitjob – denn viele Menschen in unserem Land arbeiten voll, ohne davon anständig leben zu können“, erklären SPÖ Bezirksparteivorsitzende Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Helmut Schagerl. "Alleine in Niederösterreich sind 188.000 Menschen armutsgefährdet. Knapp jeder Vierte dieser Betroffenen kommt trotz eines Arbeitsplatzes nicht über die Runden", sagt Stadtparteivorsitzender der SPÖ Amstetten, Sozialstadtrat Mag. Gerhard Riegler.

„Wir wollen – ebenso wie die Gewerkschaften – die Festlegung des Mindestlohnes in allen Kollektivverträgen, denn 98 Prozent der Arbeitsverhältnisse unterliegen einem Kollektivvertrag, der nur von den Sozialpartnern geändert werden kann. Ein gesetzlicher Mindestlohn könnte hingegen von der Regierung sogar mit einfacher Mehrheit abgesenkt werden, ohne dass die Gewerkschaften etwas dagegen tun könnten. Wenn wir uns daran erinnern, dass die schwarz-blaue Regierung den Eingangssteuersatz von 21 Prozent auf 36,5 Prozent angehoben hat, sehen wir, wie wichtig ein derartiges Vorgehen ist – erst durch die Steuerreform 2016 wurde der Eingangssteuersatz wieder auf 25 Prozent gesenkt“, sagt Ulrike Königsberger-Ludwig.
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