28.07.2016, 12:25 Uhr

Munderfing ist Präsident

(Foto: Gemeindeamt Munderfing)
MUNDERFING. Bürgermeister Martin Voggenberger und die Gemeindevorstandsmitglieder Johanna Bruckenberger und Katharina Fröhlich, sowie Amtsleiter Erwin Moser, waren am 23. und 24. Juni bei der Mobilitätskonferenz in Werfenweng zu Gast, wo Munderfing offiziell die Zukunftsorte-Präsidentschaft übernahm, als erste oberösterreichische Gemeinde. Gemeinsam mit der niederösterreichischen Stadt Waidhofen wird Munderfing von Juli bis November den Vorsitz der „Zukunftsorte“ innehaben. „Zukunftsort zu sein heißt für mich, nachhaltig mit Bedacht auf alle Generationen Lebensqualität nicht nur zu bewahren, sondern innovativ weiterzuentwickeln“, betonte Bürgermeister Voggenberger.

Die Munderfinger Delegation war begeistert von den Angeboten bei der Konferenz „Mobilität – Der mobile Mensch“. Sie nahmen viele Impulse und Ideen mit nach Hause. Diskutiert wurden vor allem Mobilitätsstrategien für den ländlichen Raum. „Eines ist klar: unser Ziel muss es sein, den Bürgern mehr Mobilität zu ermöglichen, aber gleichzeitig weniger Verkehr zu produzieren. Wenn Verkehr produziert wird, dann muss dieser ökologisch sinnvoll sein. Derzeit geht der Trend vollkommen in Richtung e-Mobilität. Man muss beispielsweise darüber nachdenken, ob man Schritt für Schritt unsere Fahrzeugflotte auf elektromobile Autos umstellen kann“, so Bürgermeister Voggenberger.

Auch die Gemeindevorstandsmitglieder Bruckenberger und Fröhlich sind sich dabei mit Bürgermeister Voggenberger einig: „Wir nehmen viele Ideen und Erfahrungen aus anderen Gemeinden mit, mit diesem Wissen wollen wir gemeinsam auch die richtigen Entscheidungen für Munderfing treffen.“ Auch im vor kurzem vom Munderfinger Gemeinderat beschlossenen Leitbild geht es schwerpunktmäßig um neue Mobilität, wozu bereits Umsetzungsmaßnahmen festgelegt wurden.

Projekt „Da und Dort“

Munderfings Leader-Projekt trägt den Titel „Da und Dort“. Themenschwerpunkt sind die Ausheimischen. In Zeiten hoher Mobilität, in der mehrfacher Wechsel von Ort, Job oder Bildungsweg nichts außergewöhnliches mehr sind, will man sie an den Heimatort binden. „Mir ist ein intensiver Kontakt zu allen Bürgern wichtig. Vor allem auch zu jenen, die nicht permanent vor Ort sind. Mir ist es besonders wichtig, dass auch die Ausheimischen vom offenen Gemeindeamt serviciert werden und über kurz oder lang wieder ihren Lebensmittelpunkt hierher verlegen“, begründete Bürgermeister Martin Voggenberger die Projektwahl.

Nähere Informationen zum Verein „Zukunftsorte“ gibt es www.zukunftsorte.at.
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