19.05.2016, 08:36 Uhr

Turbulenter Saisonstart für heimisches Rallye-Team

Bei dem mehrfachen Überschlag wurde der BMW schwer beschädigt, die nächsten Starts gehen sich nicht aus. (Foto: privat)

Die Rallye Opatija 2016 hat für das Team Reschenhofer/Meindl gut begonnen. Doch dann kam die fünfte Wertungsprüfung.

RANSHOFEN. 108 Teams aus elf Nationen starteten am 5. Mai bei der 25. Auflage der Rallye in Opatija (Kroatien). Mit dabei war der BMW 325 i E36 von Rallyepilot Christian Reschenhofer aus Ranshofen und seinem Co-Piloten Bernd Meindl. 350 Kilometer, davon 110 Kilometer als Wertungsprüfungen im kroatischen Berg- und Hügelland, galt es zu bewältigen. Nach den ersten beiden Bergsonderprüfungen erreichten die Rallyefahrer die 33. Gesamtzeit und konnten sich um 50 Startplätze verbessern. Am nächsten Tag ging es ins Hinterland von Opatija. Hier galt es keine Fehler zu machen, 33 Teams schieden auf den anspruchsvollen Prüfungen aus. "Durch das optimal abgestimmte Fahrzeug und der perfekten Ansage von Bernd, konnten wir am Limit fahren und zwei weitere Plätze wettmachen", erinnert sich Reschenhofer. In der Wertung des Alpe Adria Cups war das Team auf dem Weg zum Klassensieg, in der internationalen Klasse 5 S3 rückten sie auf Rang 6 vor. Doch dann passierte es. In der letzten Kurve vor dem Ziel der fünften Wertungsprüfung brach das Heck aus noch ungeklärter Ursache aus, der Wagen krachte mit dem linken Vorderrad an einen Felsen, überschlug sich mehrmals und rutschte kopfüber ins Ziel. "Sogar die Zeitnehmung haben wir noch ausgelöst", erzählt Reschenhofer. Glücklicherweise blieben er, sein Co-Pilot und die Zuseher unverletzt. Die nächsten Rennen sind aber gelaufen. Reschenhofer hofft, bei der Rallye Gorizia in Slowenien im September wieder dabei zu sein und meint scherzhaft: "Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!".
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