01.09.2016, 07:30 Uhr

AK stellte bereits über 3.000 Lehrlingsausweise aus

Der Lehrlingsausweis kann in allen AK-Stellen – Neusiedl, Eisenstadt, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf – beantragt werden. (Foto: AK)
Seit 2013 stellt die Arbeiterkammer Burgenland den Lehrlingsausweis „edu.card“ aus und sichert damit jungen Burgenländern die Lehrlingsfreifahrt. Die Nachfrage ist groß, bis heute wurden über 3.000 Ausweise beantragt.

Rasch und unkompliziert

„Jetzt gerade ist die Nachfrage nach dem Lehrlingsausweis besonders groß, da es viele neue Lehrlinge gibt und ab September das Top-Jugendticket für das Schuljahr 2016/17 gekauft werden kann“, sagt AK-Jugendreferent Martin Giefing. „Der Arbeiterkammer ist es wichtig, dass die Lehrlinge rasch und unkompliziert ihre Edu-Card erhalten, die sie als Lehrlingsausweis für die Nutzung des Top-Jugendtickets brauchen. Der Ausweis kann in allen Bezirksstellen beantragt werden, wir erinnern auch die Lehrlinge per SMS vor Ablauf der Gültigkeit des Lehrlingsausweises, dass sie sich einen neuen ausstellen lassen.“

Freifahrt mit Öffis

Die von der Arbeiterkammer ausgestellte „edu.card“ ist der einzige anerkannte Lehrlingsausweis, mit dem die Freifahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln in Anspruch genommen werden kann. Die Card muss gemeinsam mit dem Jugend- bzw. dem TOP-Jugend-Ticket vorgewiesen werden.

In allen AK-Stellen

Der Lehrlingsausweis kann in allen AK-Stellen – Neusiedl, Eisenstadt, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf – beantragt werden. Um zum Schulbeginn Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt sich eine Terminvereinbarung mit der nächstgelegenen AK-Stelle, denn bis September beginnen die meisten Lehrlinge mit ihrer Lehre. Wer bereits im Vorjahr einen Lehrlingsausweis gelöst hat, wird per SMS erinnert an die Verlängerung erinnert.

AK fordert österreichweit einheitliches Jugendticket

„Innerhalb des Burgenlandes und des VOR funktioniert das Jugend- bzw. TOP-Jugend-Ticket wirklich klaglos“, lobt AK-Jugendreferent Martin Giefing. „Doch ein junger Südburgenländer, der z.B. seine Lehrstelle in der Steiermark hat, muss zwei Jugendtickets kaufen, um die Lehrlingsfreifahrt in Anspruch nehmen zu können“, kritisiert AK-Experte Giefing. Zudem gilt das Jugendticket nach geltender Gesetzeslage nur für Schüler und Lehrlinge, nicht aber für Studenten bzw. junge Arbeitnehmer. „Weg mit bürokratischen und geografischen Hürden! Die AK fordert ein österreichweit einheitliches Jugendticket für alle Jugendliche.“
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