03.06.2016, 12:44 Uhr

Alkohol- und Bettelverbot in Eisenstadt

Leserbrief von Gottfried Traxler

Bei den Bettlern in der Fußgängerzone handelt es sich zum Großteil um Mitglieder von Bettlerbanden, die organisiert betteln. Sie kommen meist aus dem Ausland, z.B. der Slowakei. Die Mitglieder solcher Banden müssen den Großteil des Erlöses an ihre Bandenführer abliefern, die davon gut leben und nicht arbeiten müssen.
Es hat daher durchaus Sinn, das Betteln, an dem viele Einheimische und Touristen Anstoß nehmen, in diesem hochfrequentierten Teil der Stadt zu untersagen.
Auch das Alkoholverbot macht deshalb Sinn, weil Alkoholisierte schon öfter Geschäftsleute und deren Angestellte belästigt haben sowie die Straße und Hauseingänge durch Urinieren und Fäkalien verunreinigen. Davon hat mir eine Verkäuferin persönlich erzählt
Dass zusätzlich der Einsatz von Sozialarbeitern (auf Kosten des Steuerzahlers) möglich ist, ist unbestritten. Gerade wegen der Verbote wird deren Bemühen einen größeren Erfolg erzielen können.
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