27.06.2016, 06:53 Uhr

Die herzhafte Knolle wächst nun im Schulgarten

Seminarbäuerin Heidi Tschernitz (l.) erklärt den Kindern, was man beim Legen der Erdäpfel besonders beachten sollte (Foto: KK)

Ran an die Gartenarbeit! Schüler der VS Feldkirchen betätigen sich als Gärtner und pflanzen Erdäpfel.

FELDKIRCHEN (fri). Unter dem Motto „säen – wachsen – ernten – Natur erleben – gemeinsam Spaß haben“ errichtet die 2B der VS Feldkirchen eine Erdäpfelpyramide.


In Pyramidenform

21 Schülerinnen und Schüler erleben so gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Brigitte Holzmann, Dagmar Lobner-Keuschnig und Doris Riedl, die Entwicklung von der Saatkartoffel im Mai hin zur ertragreichen Kartoffelernte im September.
"Die Erdäpfelpyramide – quasi ein gestapeltes Hochbeet – ist eine einfache Methode, um auf wenigen Quadratmetern kiloweise Erdäpfel zu kultivieren und zu ernten", weiß Seminarbäuerin Heidi Tschernitz, die das Projekt betreut und methodisch mit dem „Erdäpfel-Koffer“ der AMA im Rahmen des Unterrichts bearbeitet.

Einfache Holzrahmen


Am Beginn steht das Zusammenschrauben der Holzrahmen, gefolgt vom Befüllen der Pyramide mit Erde und dem Einsetzen der vorgekeimten Saatkartoffel.
"Die Pyramide bietet 24 Pflanzplätze, welche mit Namensschildern gekennzeichnet werden können", erklärt Tschernitz. Der Boden soll mäßig feucht gehalten werden, so sind schon nach etwa einer Woche die ersten Triebe sichtbar. Da der Boden noch absinkt, sollten die Pflanzen noch zusätzlich mit Erde angehäufelt werden. Binnen weniger Wochen ist die Pyramide zugewachsen und muss nur mehr bei extremer Hitze bewässert werden.


Beim Wachsen zusehen

So kann das Lernen im Klassenzimmer mit dem praktischen Arbeiten ideal kombiniert werden. "Der Wachstumsprozess kann live beobachtet und der Wert heimischer Lebensmittel besser wahrgenommen werden. Mit diesem Projekt möchten wir das Bewusstsein für regionale Lebensmittel stärken – vor allem bei der jungen Generation", freuen sich die Pädagoginnen. "Gemeinsames Tun schweißt zusammen und macht jede Menge Spaß. Ein herzlicher Dank gilt auch dem Lagerhaus Feldkirchen für die „erdige“ Unterstützung."
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