27.04.2016, 07:05 Uhr

Neue Ampel reagiert sensibel

Verkehrsreferent StR Herwig Röttl mit Bezirksinspektor Johannes Wurzer und Sachbearbeiter Reinhard Krainer (v.l.) (Foto: Friessnegg)

Die Ampelanlage an der Hauptkreuzung in Feldkirchen wurde in einmonatiger Bauzeit saniert.

FELDKIRCHEN (fri). Nach Aussagen von Verkehrsreferent StR Herwig Röttl (SPÖ) zählt die Hauptkreuzung in Feldkirchen zu den größten Ampelanlagen in Kärnten. "Die alte Anlage war bereits 28 Jahre lang im Einsatz und bedurfte einer dringenden Sanierung", schildert Röttl.


"Grüne Welle" wird genutzt

"Bei der neuen Steuerung werden die Ampelphasen direkt vom Verkehrsgeschehen abhängig gemacht. Dadurch wird der Verkehr wesentlich flüssiger durchgeleitet." Eingebunden wurden auch die angrenzenden Ampeln, um die Vorteile einer "Grünen Welle" optimal nutzen zu können. "Die zeitliche Koordination von Ampeln für eine 'Grüne Welle' macht den Verkehr flüssiger, verringert die Fahrzeit, erhöht die Verkehrssicherheit, senkt den Kraftstoffverbrauch und trägt damit auch zur Minimierung der Kohlendioxid-Belastung bei." Auch die "Grünphasen" wurden verlängert und dem Verkehrsaufkommen angepasst.

Automatischer Nachtbetrieb

Die Ampel wird auch in der Nacht eingeschaltet sein. "Das Signal ist dabei auf 'Rot' gestellt. Sobald sich ein Fahrzeug nähert, wird es von Sensoren erfasst und die Ampel schaltet sich um." Neu ist, dass Fußgänger bei jedem Übergang "Grünes Licht" auf Knopfdruck erhalten. "Es sind überall Armaturen angebracht, die auch mit einer hochsensiblen Blindenakustik versehen sind."
Durch die Modernisierung der Anlage sollten sich die Kosten für die Stadtgemeinde Feldkirchen in rund acht Jahren amortisiert haben.

Zahlen & Fakten

Bauzeit: ca . ein Monat
Fetigstellung: Ende April
Kosten: 260.000 Euro (Anteil der Stadtgemeinde Feldkirchen liegt bei 80.000 Euro)
Bauausführende Firma: Siemens
Leuchtmittel wurden auf energiesparende LED's umgerüstet
Verkehrsunanhängige Steuerung
Anbringung von Blindenakustik
Geringe Wartungskosten
Einbindung der angrenzenden Ampeln zur "Grünen Welle"
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