26.06.2016, 14:30 Uhr

Motive auf sich wirken lassen

(Foto: mariokienberger.at)
BEZIRK FREISTADT. Auf alten Urlaubsfotos sieht man oft Menschen vor Sehenswürdigkeiten, und diese Menschen sind allesamt gut angezogen. Man trug Hüte, Regenschirme mit weißen Spitzen und schöne Kleider. "Weniger gut anzusehen sind die Leute, die heutzutage vor den touristischen Hotspots stehen. Da sieht man Ringelshirts, gelbe Hosen, Cowboyhüte. "Am besten vermeidet man, andere Menschen ungewollt vor die Linse zu bekommen, indem man früh aufsteht und als erster vor Ort ist. Und wenn man das einmal gemacht hat, wird man süchtig danach. Schließlich hat man die Landschaft, den Strand, die Sehenswürdigkeit ganz für sich – und genießt ein wahrlich einzigartiges Erlebnis", weiß Mario Kienberger, Fotograf aus St. Oswald.
Und der hat auch noch einen weiteren guten Tipp parat: "Viele Touristen machen den Fehler, Landschaften und Sehenswürdigkeiten nur durch den Sucher der Kamera zu sehen, statt sie einmal auf sich wirken zu lassen. Wenn ich an einen schönen Ort fahre, stecke ich die Kamera zuerst einmal weg und lasse die Gegend beziehungsweise den Ort auf mich wirken. Man hört, schaut, riecht und schmeckt. Man muss ein Gefühl bekommen für einen Ort. Das Foto soll später an dieses Gefühl erinnern. So werden auch sie ihre Einzigartigen Urlaubsaufnahmen erhalten!"
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