05.05.2016, 15:00 Uhr

Der Sonne entgegen: "Die Haut merkt sich vieles"

Ob Lotion, Creme oder Spray – der richtige Sonnenschutz beugt vorzeitiger Hautalterung vor. (Foto: Knut Wiarda/Fotolia)

Übermäßiges Sonnenbaden kann zu schweren und langfristigen Hautschäden führen sowie das Hautkrebsrisiko fördern. Die Wahl eines guten Sonnenschutzmittels ist deshalb besonders wichtig.

BEZIRK. Wie man das Sonnenbrandrisiko vermindert, erklärt Pharmazeutin Magdalena Pawlik von der Heilborn-Apotheke in Bad Schallerbach.

BezirksRundschau: Wie wählt man den richtigen Sonnenschutz?
Magdalena Pawlik:
Zunächst gibt es sechs Hauttypen, von denen die Wahl des Sonnenschutzfaktors abhängt. Dabei gibt es spezielle Geräte, die die Hautpigmentierung messen. Je nach Eigenfärbung der Haut hat man eine entsprechende Eigenschutzzeit, in der man der Sonne bedenkenlos ausgesetzt sein kann. Der Lichtschutzfaktor erhöht diese Zeit.

Was genau ist Sonnenbrand?
Es gibt verschiedene Faktoren, die dazu beitragen: Im Sonnenlicht sind es UVA-, UVB- und Infrarotlicht. Während UVA- und Infrarotlicht zur Zellalterung und Faltenbildung führen, sind sie jedoch längst nicht so gefährlich wie UVB-Strahlung. Die Haut merkt sich vieles, speziell was im Kindesalter passiert.

Wie kann man Sonnenbrand vorbeugen?
Am besten sind Produkte, die UVA-, UVB- und Infrarotstrahlen berücksichtigen. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte man möglichst großzügig auftragen. Nach dem Sonnenbad ist es zudem besonders wichtig, die Haut zu pflegen.

Wie behandelt man Sonnenbrand?
Es gibt verschiedene Produkte zur Behandlung von Sonnenbrand. Häufig werden Pflegelotionen mit Aloe vera verwendet. Es gibt auch viele Produkte in Sprayform – dies ist besonders angenehm. Bis der Sonnenbrand einigermaßen abgeklungen ist, sollte man die Haut allerdings nicht erneut der Sonne auszusetzen.
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