06.06.2016, 08:11 Uhr

Modellflug-Weltcup im Gailtal

Weltmeisterlich präsentierte sich Lokalmatador Gernot Bruckmann vor dem Liechtensteiner Stefan Kaiser und dem jungen Finnen Lassi Nurila (rechts)

Erstmals in der Geschichte der Modellfluggruppe Feistritz/Gail wurde ein Weltcup-Bewerb ausgerichtet.

FEISTRITZ (jost). Seit 25 Jahren besteht die Modellflug-Gruppe Feistritz/Gail und hat aktuell etwa 80 aktive Mitglieder. Gründer und Langzeit-Obmann Hans Wallner, schon in seiner aktiven Zeit als Weltcup-Schispringer ein erfolgreicher Kämpfertyp, freut sich über das gelungene Jubiläumsgeschenk namens „F3A World Cup“.
Wallner: „Offensichtlich hat unsere langjährige konsequente Knochenarbeit gefruchtet, unsere Organisation, die Platzverhältnisse und die gesamte Infrastruktur haben jetzt das passende Format für so hochgradige Veranstaltungen.“

Gelungene Premiere

Insgesamt 32 Teilnehmer aus ganz Europa waren nach Feistritz gekommen, um sich in der Modellflug-Königsklasse sportlich zu messen. Am Ende des zweitägigen Bewerbes kämpften acht Finalisten unter den gestrengen Augen der fünfköpfigen internationalen Jury um Zehntel- und Hundertstelpunkte. In akrobatischer Manier wurden dabei Manöver wie „Quadratischer Looping“, „Messerflug-Kombination“, „Humpty Bumb“ und ähnliches geflogen.
Schlussendlich setzten sich neuerlich die vermuteten Favoriten durch. Angeführt vom österreichischen Weltmeister Gernot Bruckmann als Sieger landete Stefan Kaiser aus Liechtenstein auf Platz zwei, und der baumlange Finne Lassi Nurila überzeugte auf Platz drei.

Umweltfreundlich

Überaus herzeigbar ist auch die aktuelle technische Entwicklung, bei der sich in den letzten paar Jahren der umweltfreundliche und akutstisch kaum hörbare Elektroantrieb in der F3A-Kategorie voll durchgesetzt hat.
Diese Tatsache wurde im Zuge der Siegerehrung auch von Bürgermeister Dieter Mörtl ausdrücklich gelobt: „Unser Modellflugplatz befindet sich in einem >Natura-2000-Gebiet< und erfüllt alle Auflagen problemlos. Das allein zeigt schon, dass sich bei gutem Willen Sport, Tourismus und Naturschutz auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen...“
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