29.08.2016, 13:27 Uhr

Ein Garten für die Natur

Natur im Garten: Elisabeth und Josef Pfeiffer in ihrem Gartenparadies, das sie mit viel Leidenschaft hegen und pflegen.

Vor 17 Jahren blickten die Niederösterreicher über die Thujenhecke - und entdeckten den Naturgarten.

KAPELLN (je). Niederösterreich ist das Land der Naturgärten. Die "Garten Tulln" lockte heuer bereits 10.000 Besucher an, im Bezirk St.Pölten-Land gibt es acht Schaugärten. Aber auch immer mehr private Gartenbesitzer entschließen sich auf Dünger und Torf zu verzichten. 14.000 Gärten haben niederösterreichweit eine Naturgarten-Auszeichnung, im Bezirk sind es 1030. Wir haben einen davon besucht - und ein Paradies für Mensch, Pflanze und Tier entdeckt.
"Gesund halten, was uns gesund hält", lesen Besucher gleich beim Betreten des Gartens der Familie Pfeiffer aus Kapelln auf deren "Natur im Garten"- Schild. Seit circa 10 Jahren ziert diese Plakette den Garten der Pfeiffers. "Dünger oder Spritzmittel haben wir nie verwendet", schildern Elisabeth und Josef Pfeiffer. Zwei Stunden am Tag verbringen die beiden im Durchschnitt mit Gartenarbeit. "Das ist unser Hobby", erklären die Kapellner. Neben einem Nützlingshotel und einem Teich, an dem auch schon mal eine Entenfamilie vorbeischaut und sich Libellen und Frösche blicken lassen, haben Elisabeth und Josef Pfeiffer auch einen großen Gemüsegarten. Das Interesse für naturnahes Gärtnern war bei der Kapellner Familie immer da. Ihr Geheimtipp für natürliche Gartenpflege sind sogenannte Effektive Mikroorganismen (EM). "In den Teich geben wir 25 Liter und für den Komposthaufen verwenden wir sie auch", erzählt Elisabeth Pfeiffer.

Lieblingsplätze
Im Naturgarten in Kapelln finden sich auch ein paar Plätze zum Verweilen. "Die Hängematte ist ein Leseplatz", erklärt Elisabeth Pfeiffer. Dort könne man die Abendsonne genießen. Auf der gemütlichen Terrasse lässt sich die Nachmittagssonne genießen.
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