06.07.2016, 12:02 Uhr

Leni, Leni noch einmal, es war so wunderschön..

Leni Schöpf mit ihrer neuen Kärtnerland und dem Überbringer Musikschulleiter Klaus Strobl

Mit Leni Schöpf verabschiedet sich eine musikalische Institution in ihren wohlverdienten Ruhestand

"In ihrer Stube dohoam hot sie mir is spielen gelernt," erinnert sich Martin Schöpf, ein ehemaliger Schüler an seinen Unterricht vor 25 Jahren. Wenn man zu wenig geübt hat, war sie manchmal auch ein bisschen streng. So einige Erfahrungen der mehr als 200 Schüler, die sie in über 25 jähriger Lehrtätigkeit unterrichtet hat, wären sicher sehr unterhaltsam und wurden im Rahmen des Musikantenstammtisch im Gasthof Stern in Oetz auch zur Genüge ausgetauscht. Zu ihren ehemaligen Schülern gehören auch Kapazunder wie Karl-Heinz Strigl von den "Ötztaler Alpentornados", Alfredo Riml von der "Hut Ab Musig" und Emanuel Pflug von den "Ötztaler Mandern." Lenis Leidenschaft und Liebe zum Ziehharmonika spielen spürt jeder, der sie einmal selber gehört hat. Vor ungefähr 30 Jahren hatte sie einen Auftritt in Harti Weirather´s Greatlerhof. Weil sie nicht alleine spielen wollte, schnappte sie sich den Volksschullehrer Werner Rausch um sie mit der Gitarre zu begleiten - das macht er heute noch regelmäßig. Ansonsten musiziert die Junggebliebene auch gerne mit ihren Töchtern Barbara Schreier, Karoline Kostner und deren Freundin Claudia Heis, die als "die Hoameligen" bekannt sind. Als Abschiedsgeschenk überreichte der Musikschulleiter Klaus Strobl eine "Kärtnerland", die für die scheidende Kollegin vom gesamten Lehrkörper spendiert wurde. Die zweifellos riesige Lücke, die durch den Ruhestand von Leni Schöpf ensteht, füllt künftig Katharina Kuen, ein Mitglied des knackigen Ensembles "Jung&Frisch".
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