23.03.2016, 09:49 Uhr

Ferrotec feiert das Jubiläum

Wolfgang Pitscheider mit dem Plan zu Stuttgart 21.
An den großen Baustellen in Österreich und Deutschland ist eine kleine Imster Firma ein wesentlicher Mitspieler. Das Imster Büro ferro-technic GmbH ist mit 10 Bau-Ingenieuren bei Tunnelbauten mit ihrem speziellen Know How mehr als nur gefragt. Eine Baustelle, die seit Jahren als Hauptarbeitsgebiet der Imster Spezialisten dient, ist das Megaprojekt Stuttgart 21. Der politisch höchst umstrittene unterirdische Bahnhof verlangt den Technikern alles ab. Die Imster sind dabei nicht nur ausführende Planer in Sachen Bewehrungstechnik, sondern wurden auch als Prüfer engagiert. Geschäftsführer Wolfgang Pitscheider freut sich über eine mehr als ausreichende Auftragslage: "In unserem Spezialgebiet müssen penible Berechnungen mit Kreativität und viel Innovation vernüpft werden. Beim Projekt Stuttgart 21 sind wir auf mehreren Ebenen aktiv, vor allem unsere Kontrollfunktionen werden vom Bauherrn hoch geschätzt. Aber auch in der praktischen Anwendung haben wir uns in den vergangenen 15 Jahren einen mehr als guten Ruf in der Welt des Tiefbaues erarbeitet."
Hauptsächlich Tunnel-und Untertagebauwerke, aber auch Kraftwerke, Brücken und Spezialtiefbauten bilden das Einsatzgebiet von Ferrotec. "Wir erstellen keine Statiken, sondern konzentrieren uns auf die Konstruktion. Die richtige Berechnung, die Form und Platzierung des Stahls in den Betontragwerken ist eine Wissenschaft für sich, ich möchte fast sagen eine eigene Kunst“, verrät Pitscheider. Die Herausforderungen an das kleine Imster Techniker-Büro sind enorm. Schwimmfähige Schwergewichtsfundamente für Offshore-Windanlagen galt es schon in Modulbauweise zu entwerfen, Druckstollen, Flughafentunnels, Trinkwasserstollen und Pipelines (z.B. in Aserbeidschan) müssen bis in das kleinste Detail in Sachen Bewehrung berechnet und geplant werden. Auch dem heimischen Techniker-Nachwuchs eröffnen sich dabei Chancen. "Wir laden interessierte HTL-Schüler bzw. Absolventen gerne ein, in unser Büro zu kommen und sich ein Bild von unserer Tätigkeit zu machen. Wir bilden hochspezialisierte Techniker aus, die international gefragt sind," erklärt der rührige Unternehmer.
Pitscheider hat sich in den vergangenen Jahren an zahlreichen internationalen Projekten beteiligt und 2010 dank seiner maßgeschneiderten Lösungen für hochkomplexe Problemstellungen den Innovationspreis des österreichischen Tunneltages eingeheimst. Viele weitere Referenzprojekte liegen auf dem Tisch des innovativen Oberländers. Wer sich für dieses Spezialgebiet interessiert, sollte sich mit Wolfgang Pitscheider von der "ferro-technic GmbH" in Imst in Verbindung setzen: Tel: 05412/61802, bzw. office@ferro-technic.at.
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