23.04.2016, 12:52 Uhr

Gottstein-Areal soll Innovationszentrum werden

Hansjörg Gottstein will seine freien Produktionsflächen in ein Innovationszentrum verwandelt, das mit einem breiten Branchenmix eine maximale regionale Wertschöpfung erreichen soll. Neben Bürgermeister Stefan Weirather, Tatjana Stimmler vom Stadtmarketing, Vize Stefan Krismer und GR Heini Gstrein, waren auch Wendelin Juen vom Agrarmarkteting, Rainer Krißmer vom Passivhaus Tirol, Projektentwickler Georg Juen und zahlreiche andere Experten der Einladung gefolgt. Die Firma Gottstein verlegte die Produktion im letzten Jahr von Imst nach Ötztal Bahnhof. Dadurch wurden circa 6.000 Quadratmeter an Fläche in den Produktionshallen für neue Bestimmungen frei. Zeitgleich wird auch das 600 Quadratmeter große Gebäude der ehemaligen Billa Filiale ebenfalls mit vermarktet. Hier wird an einen Frischemarkt mit regionalen Produkten gedacht.
"Innovative Projekte und Produkte mit maximaler regionaler Wertschöpfung sollen den Wirtschaftsstandort Imst stärken. Wir wollen dafür die entsprechenden Flächen bereitstellen und ein ganz besonderes Innovationszentrum entstehen lassen. Das Ziel des Projektes ist die Ansiedelung von neuen konkurrenzlosen Dienstleistungen und Produktionen, einerseits zum Thema Holz, in Verbindung mit Wissenschaft sowie andererseits auch landwirtschaftliche Produkte die in der Region und entlang der Via Claudia Augusta hergestellt werden", erklärte Hansjörg Gottstein bei der Präsentation in der vergangenen Woche.
Im ehemaligen Billa sollen hochwertige regionale Lebensmittel sowie Lebensmittel die entlang der Via Claudia Augusta hergestellt werden, zum Verkauf angeboten werden. Der Fokus liegt hier auf möglichst biologischen und qualitätsvollen Waren von kleinen Herstellern. Auch ist eine Käseveredelung geplant. Alle Produkte können in der integrierten Schlemmerecke verköstigt werden.
"Die Nähe von Schule, Handwerk, Industrie, Universität und Forschung kann neue Symbiosen auslösen – Freiräume für Neues sind dringend notwendig – Mut zur Lücke, Mut zum Experiment", erläutert Gottstein, der Forschungen zum Thema Wohnen und Holz im Innovationszentrum forcieren will.
Die Region soll sich nach seinem Willen sich in Zusammenarbeit mit jungen kreativen Praktikern, Wissenschaftlern sowie Universitäten und Schulen mit etablierten Firmen im Bereich Holz und Bau neu positionieren. Zusätzlich bietet das Genusseck vor allem als Präsentationsverkauf und auch als Produktionsfläche für hochwertige regionale Lebensmittel kleinen Erzeugern eine Zukunftsperspektive.
Kooperationen sind zentrales Thema dieses Projektes. Dazu zählen die Universität Innsbruck, IG Passivhaus, HTL, HAK, landwirtschaftliche Lehranstalt Imst, regionale landwirtschaftliche Netzwerke, der Verein Via Claudia Augusta, etc.
Bereits vergeben sind ca. 1700m2 für das neue Erlebnis-Shopping von Gottstein Alpine Fa- shion sowie ca. 180m2 für die Entwicklung und Vermarktung ökologischer Produkte für Mut- ter und Kind von Billes Naturwaren. Frei sind noch ca. 3000 Quadratmeter Hallen- und Bürofläche sowie 600 Quadratmeter für Lebensmittel.

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