04.05.2016, 00:01 Uhr

Sieg und Platz zwei für Raggl und Markt in Südafrika

Auf der ehemaligen Weltcupstrecke in Pietermaritzburg (Südafrika) gelang Gregor Raggl und Karl Markt vom Haibike Ötztal ProTeam ein toller Erfolg: Raggl gewinnt, Markt holt sich Platz 2.
Bei diesem HC-Rennen (höchste Klasse hinter den Weltcups) haben sowohl Gregor Raggl als auch Karl Markt gezeigt, dass sie zur Weltspitze gehören. Beide Fahrer sind direkt vom Weltcup in Cairns nach Südafrika gereist, um bei diesem hochkarätigen Rennen möglichst viele Weltranglistenpunkte zu sammeln. Denn für die österreichischen Herren geht es derzeit darum, möglichst viele Punkte zu sammeln und so zwei Startplätze für Olympia abzusichern.
Diesen Vorhaben ist Raggl und Markt mehr als gut gelungen. Von Beginn an sind die beiden Haibike-Ötztal-Fahrer vorne und kämpfen mit den schweren Wetterbedingungen. „Es hatte heute 10 Grad Celsius und Dauerregen“, erzählt Sieger Gregor Raggl. „Auf der Strecke war so viel klebriger Matsch, dass wir die erste Runde zur Hälfte eigentlich nur schieben konnten.“
Bereits auf den ersten Runden können die beiden Tiroler einen Vorsprung herausholen und kontrollieren das Rennen. Schlussendlich gewinnt der an diesem Tag Stärkere Raggl mit einem kleinen Vorsprung auf Karl Markt. „Ein wirklich perfektes Ergebnis“, meint Gregor Raggl. „Damit kommen wir sehr nahe an Platz 13 im Nationenranking für Olympia – und damit zu zwei Startplätzen in Brasilien. Der persönliche Erfolg, ein HC-Rennen zu gewinnen, ist dabei natürlich nicht minder wichtig.“
Auch Karl Markt ist mit seinem zweiten Rang mehr als zufrieden. „Wir waren jetzt drei Wochen am Stück in der Welt unterwegs. Trotzdem haben sich die Mühen bezahlt gemacht. Wir werden bei den europäischen Weltcupstationen gute Startplätze haben und die Form stimmt auch“, meint Karl Markt, der im Ziel über das Rennen in Südafrika lachen muss: „Also ich bin jetzt schon wirklich lange im Mountaibike-Sport unterwegs. Aber dass mit das Hinterrad blockiert, weil es so schlammig ist, das ist mir auch noch nie passiert.“
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