24.07.2016, 21:45 Uhr

Der Berg ruft: Der Ötztaler Bergmeister 2016

Auch 2016 stellten sich wieder zahlreiche Radrennsportler der Herausforderung des Ötztaler Bergmeisters
LÄNGENFELD (dl) Auch 2016 stellten sich wieder zahlreiche Radrennsportler der Herausforderung des Ötztaler Bergmeisters. Beim Berg-Einzelzeitfahren mussten heuer über eine Distanz von 6,8km rund 520 Höhenmeter bewältigt werden. Für die Unterbietung der 2015 von Radsport-Ass Klaus Steinkeller aufgestellten Streckenbestzeit von 19:36,03 Minuten hatte der Veranstalter Fortuna Längenfeld in diesem Jahr einen Sonderpreis ausgelobt.


Vergangenen Sonntag, 24. Juli, nahmen knapp 70 Rennradsportler und 8 Streetstepper die Herausforderung des Ötztaler Bergmeisters an. Mit der bereits 5. Auflage seit 2011 hat sich der Ötztaler Bergmeister mittlerweile im Rennsportkalender der Region etabliert und zählt zu den fixen Terminen im Amateur- und Breitenradsport in der Region.

Aufgrund der positiven Resonanzen in den vorangegangenen beiden Jahren hielt die Fortuna Längenfeld als Veranstalter auch in diesem Jahr sowohl an der bewährten Strecke von Längenfeld über Gries nach Winnebach, als auch am Einzelzeitfahr-Modus fest. In Startabständen von 30 Sekunden gingen die Teilnehmer, aufgeteilt auf 10 Altersklassen ins Rennen um die Streckenbestzeit, die der in Tarrenz wohnhafte Radprofi Klaus Steinkellner 2015 aufgestellt hatte, in Angriff zu nehmen.

Wie in den vergangenen Jahren kann der hauptverantwortliche Organisator Joachim Kuen von der Fortuna Längenfeld auch 2016 auf ein rundum gelungenes Radsport Event zurückblicken. Obwohl Steinlechners Bestzeit aus dem Vorjahr nicht unterboten werden konnte gab es vergangenen Sonntag nur Gewinner. Bei angenehmen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein galt für die Teilnehmer am Sonntag, frei nach dem Motto Steinlechners: „No pain, no gain“ (Ohne Fleiß, kein Preis) das Erreichen des Ziels in Winnenbach als Sieg über die eigenen Schmerzen und den eigenen Körper. Ein echter Hingucker für Rennsportler und zahlreiche Zuschauer am Straßenrand war neben sportlichen Höchstleistungen das wunderschöne Bergpanorama des Ötztals, das sowohl Radsportler als auch Zuschauer für die Strapazen auf dem Weg ins 1700m hoch gelegene Winnebach entschädigte.

Die Tagesbestzeit sicherte sich am Sonntag mit 20:08,53min Lukas Pössl vom Union Raiffeisen Radteam Tirol. Damit blieb Pössl 32 Sekunden hinter Steinkellers weiterbestehenden Streckenrekord. Die Tagesbestzeit bei den Frauen sicherte sich Daniela Pintarelli vom Team MooserWirt St. Anton am Arlberg mit einer Zeit von 23:32,59min.



Alle Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Ötzaler Bermeister und auf der Homepage der Fortuna Längenfeld
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