31.03.2016, 14:30 Uhr

AK Imst: 70 Besucher kamen zum Infoabend „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“

AK Vizepräsident Reinhold Winkler, Nadja Hackl, Beate Flunger, der Direktor der Tiroler Ärztekammer Dr. Günter Atzl und Bezirkskammerleiter Mag. Günter Riezler. (Foto: Foto: AK Tirol)

Viele möchten vorsorgen für den Fall, dass sie einmal nicht mehr in der Lage sind, selbst zu entscheiden. Gerade auch dann, wenn es um medizinische Behandlungen oder lebenserhaltende Maßnahmen geht. Beim AK Infoabend in Imst erklärte Dr. Günter Atzl, der Direktor der Tiroler Ärztekammer, die verschiedenen Möglichkeiten.

IMST. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind die Dokumente, mit denen Menschen vorsorgen können – für den Fall, dass sie einmal nicht mehr in der Lage sind, Rechtsgeschäfte auszuüben oder über eigene medizinische Behandlungen zu bestimmen.

Beim kostenlosen Infoabend in der AK Imst ging Dr. Günter Atzl, der Direktor der Tiroler Ärztekammer, zunächst auf die Patientenverfügung ein. Er betonte, dass dabei nicht nur wichtig ist, die Formalitäten einzuhalten, zudem sollten auch die eigenen Lebensumstände berücksichtigt, ein Arzt des Vertrauens beigezogen – und der Familie die geplanten Entscheidungen nachvollziehbar erklärt werden.

Bezüglich der Vorsorgevollmacht wies Dr. Atzl darauf hin, dass eine solche mitunter die Bestellung eines Sachwalters erspart. Mit ihr kann man rechtzeitig bestimmen, wer tätig werden soll, wenn man Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann.

AK Vizepräsident Reinhold Winkler freute sich, dass neben 70 Besuchern auch die Kammerrätinnen Beate Flunger und Nadja Hackl sowie das Team der Bezirkskammer Imst zum Infoabend gekommen waren.
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