06.07.2016, 11:52 Uhr

Klaus Uwe Feichtinger vertritt die Region erneut im Parlament

Ein aktuelles Foto von der Angelobung am 6. Juli im Wiener Parlament. (Foto: privat)
Wien: Parlament | Soeben wurde Klaus Uwe Feichtinger in Wien erneut als Nationalrat angelobt.
WOCHE-GF Andreas Rath stellte ihm dazu exklusiv ein paar Fragen.

Durch Personalrochaden (Umbau der Regierung, Austritt von Sonja Stessl) innerhalb der Bundes-SPÖ wirst du zum 2. Mal innherhalb der letzten Jahre angelobt. Wie geht es dir mit dieser „Hop-Off Hop-On“ Situation?

Feichtinger: Die Wiederaufnahme meiner Tätigkeit als Abgeordneter fällt mir aufgrund des kurzen Zeitraumes meiner „Pause“ inhaltlich nicht allzu schwer, meine Arbeitsbereiche Justiz, Umwelt, Bauten, Immunität und Unvereinbarkeit bleiben mir auch erhalten. Natürlich hat es beruflich und persönlich einiges an organisatorischem Aufwand hervorgerufen, zuerst von einem Tag auf den anderen das Mandat abgeben zu müssen und es so unvermutet wieder zugewiesen zu erhalten. Diese Dinge sind jetzt aber geregelt und ich kann meine parlamentarischen Aufgaben voll wahrnehmen.

Du bist der einzige Vertreter im Parlament der aus dem Bezirk Weiz kommt, wie wichtig ist das für unsere Region?
Eine Vertretung des Bezirkes und der Region auf parlamentarischer Ebene ist aus mehreren Blickwinkeln sinnvoll und notwendig. Als Abgeordneter kann man Anliegen der regionalen Ebene direkt bei den zuständigen Stellen im Bund deponieren und vertreten, Anregungen, Wünsche und Beschwerden an geeigneter Stelle zur Kenntnis bringen, sei es auf parlamentarischer oder Regierungsebene, aber auch natürlich auf für einen besseren Informationstransport von der Bundesebene in den Bezirk bzw. die Region sorgen.

Innerhalb der Bundes-SPÖ hat sich sehr viel verändert, welche Erwartungen und Hoffnung setzt du in sie?
Ich erhoffe und erwarte mir einen neuen Schwung in der Umsetzung der ausverhandelten Vorhaben des Regierungsprogrammes 2013 - 2018, einige wichtige Themenfelder sind hier noch offen. Bundeskanzler Christian Kern hat aber auch bereits klar den Fokus auf einige neue Bereiche gelegt , was von Seiten der Delegierten des Bundesparteitages durch sein Wahlergebnis als neuer Parteivorsitzender der SPÖ sehr starken Zuspruch gefunden hat. Ich meine, wir haben bis zum regulären Ende der Legislaturperiode 2018 noch genug Aufgaben vor uns, die es gemeinsam mit dem Koalitionspartner möglichst rasch abzuarbeiten gilt.

Welche Auswirkungen hat deine Bestellung für deine Tätigkeiten in der Region sowohl beruflich als auch (privat und) politisch?
Politisch werde ich als regionaler Abgeordneter und stellvertretender Regionalvorsitzender der SPÖ meine Aufgaben für und in der Region bestmöglich wahrnehmen, beruflich bleibe ich weiterhin teilzeitbeschäftigt in der SG ELIN und privat bleiben die Wochenende so kurz wie in den letzten beiden Jahren.

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