24.05.2016, 14:40 Uhr

Eine Vision für die Region

Große Beteiligung beim Workshop (Foto: TVB St. Johann in Tirol)

Tourismusverband Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol stellt die Weichen für die Zukunft

ST. JOHANN. St. Johann in Tirol wurde bereits 1875 durch die Giselabahn für den Tourismus erschlossen, mehr als 140 Jahre später heißt es nun, sich fit für die Zukunft zu machen. Nach Jahren der touristischen Stagnation bewegt sich die Region mit den Nachbarorten Oberndorf, Kirchdorf und Erpfendorf aktuell in einen intensiven Aufbruchsprozess. Neue Hotels werden gebaut, in bestehende investiert und für die Bergbahnen konnte mit einem der größten Skigebietsbetreiber weltweit, Skistar aus Schweden, ein hochprofessioneller neuer Mehrheitseigentümer gefunden werden.
Um all diese Entwicklungen in strategisch ausgerichtete Bahnen zu lenken, hat der Aufsichtsrat des Tourismusverbandes die Erstellung einer "Tourismusvision 2025" beschlossen. Mit dem Beraterkonsortium Trasser, Bohatsch und Oberleiter konnten drei sich perfekt ergänzende, erfahrene Touristiker und Markenexperten an Bord geholt werden, um gemeinsam mit den Protagonisten der Region in mehreren Phasen eine neue Strategie zu erarbeiten.


Zukunftsbild erarbeitet

Nach einer ersten Analysephase wurde in einem Gruppenworkshop mit knapp 40 Personen ein mögliches Zukunftsbild erarbeitet. "Die Gruppen, vorwiegend bestehend aus regionalen Tourismusbetrieben, aber auch 10 Schülern der Tourismusschulen unter Leitung von Direktor Steidl, diskutierten und definierten im Dorfsaal Kirchdorf ihr ganz individuelles Wunschbild der Zukunft für die Region", so Gernot Riedel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes. "Uns ist es wichtig, mit diesem Prozess einerseits einen klaren Strategie- und Maßnahmenplan für unseren TVB zu erarbeiten, noch mehr aber eine Orientierungshilfe für unsere touristischen Betriebe zu definieren, der als Leitfaden bei allen kommenden Maßnahmen und Investitionen dient", ergänzt Josef Grander, Obmann der Tourismusregion.
Der gesamte Prozess wird bis Herbst 2016 abgeschlossen sein. Der künftige Rahmen und das Markenbild der Region für eine erfolgreiche Zukunft wird dann vorliegen.
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