09.05.2016, 08:42 Uhr

Drei "katastrophale" Tage

Auch Landesrettungskommandant Werner Kraut (3.v.li) machte sich, gemeinsam mit lokalen Rettungsleuten ein Bild von der Übung.

Mega-Übung "WASH ITT" hielt den Bezirk Korneuburg drei Tage lang ordentlich auf Trab.

BEZIRK KORNEUBURG. Stellen wir uns vor: Korneuburg ist die fiktive Stadt Navaliante im ebenso fiktiven Staat Kalandistan. Konflikte mit dem Nachbarstaat sorgen für einen Flüchtlingsstrom, Überschwemmungen und verunreinigtes Wasser machen den Rettungskräften vor Ort zusätzlich zu schaffen. Diese fordern internationale Hilfe an.


Experten helfen

So stellte sich das Szenario für die Mega-Übung des Roten Kreuzes dar, die letzte Woche, von Donnerstag bis Samstag, im Bezirk Korneuburg stattgefunden hat. Das "Basecamp" befand sich in der Werft-Halle 55. Dort wurde von IT-Spezialisten ein Kommunikationsnetzwerk eingerichtet und Experten in Sachen Wasseraufbereitung zauberten aus dem Donauwasser reinstes Trinkwasser.

Ganzer Bezirk involviert

Rund 150 Experten des Roten Kreuzes, die aus allen Bundesländern und sogar aus Kroatien, Schweden und UK angereist kamen, arbeiteten Hand in Hand mit lokalen Rettungseinheiten, dem Bundesheer und auch der Feuerwehr. So galt es etwa auch, das gereinigte Wasser nach Ernstbrunn zu transportieren und in Großrußbach wurde gar eine ganze Volksschule evakuiert.

Immer aktuell

Dass solche Übungen wichtig sind, streicht Rot-Kreuz Bezirksstellenleiter-Stellvertreterin Angelika Weiler heraus: "Das Thema Wasseraufbereitung ist immer aktuell. Für uns kann das zum Beispiel im Falle eines Hochwassers wichtig sein. Damals in Stockerau war das durchaus ein Thema."
Neben Weiler, machten sich auch Landesrettungskommandant Werner Kraut, Bürgermeister Christian Gepp, BH-Stellvertreterin Gerlinde Draxler und Großrußbachs Vizebürgermeisterin Jutta Mayr ein Bild von der Arbeit des Katastrophendienstes in der Werft.
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