16.03.2016, 11:03 Uhr

Die jungen treffen ihren Parteifreund: "Wir wissen, woher Andreas Khol kommt und welche Werte er hat"

Herr und Frau Khol treffen am Kremser Dreifaltigkeitsplatz ein, um mit jungen ÖVPlern im Goldenen Hirschen zu speisen und zu diskutieren.
KREMS. Eine Gruppe junger Menschen wartet am Dienstag mittags vor dem Gasthaus Goldener Hirsch am Kremser Dreifaltigkeitsplatz auf ihren Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl, Andreas Khol (ÖVP).
Bezirksobleute, Funktionäre der Jungen ÖVP sowie SchülervertreterInnen sind es, die in dem Gasthaus ihren Parteifreund persönlich kennen lernen und befragen dürfen.
Als dieser mit Ehefrau und Gefolge eintrifft, bringt sich die Gruppe noch für ein Foto am Platz in Stellung, bevor es in das Extrazimmer des Goldenen Hirschen geht.
"Es ist wichtig, dass man sich kennt", so begründet der JVP-Landesobmann Lukas Michlmayr in seinem Eingangs-Statement das Treffen. "Du hast Erfahrung, Qualität, am internationalen Parkett kennst du dich aus - so jemanden braucht man als Bundespräsidenten", spricht Michlmayer Khol selbst seine Bewunderung aus und zu seinen jungen Parteifreunden gewandt: "Wir wissen, woher er kommt und welche Werte er hat." Außerdem handle es sich bei den Khols um ein Paar, das man herzeigen könne.

Andreas, mach das

"Ich habe gleich gesagt: Andreas, mach das", bestätigte Frau Khol sogleich ihre Unterstützung, "er kann nicht nur drei Fremdsprachen und kennt die Verfassung in und auswendig. Er sitzt auch nicht unter einem Glssturz, sondern ist in der Familie sehrwohl mit den Sorgen der Jungen konfrontiert."
Andreas Khol selbst erklärt, im Falle eines Wahlsiegs ein Präsident für alle werden zu wollen. "So, wie ich das Parlament geöffnet habe, so würde ich das mit der Hofburg tun", verspricht der Kandidat. Mit dem Rat seiner Kinder sei er schließlich immer gut gefahren.

Fragerunde:

Die JVP-Vertreter richten ihre Fragen zu verschiedenen Themen an den Kandidaten Andreas Khol.

Andreas Khol zu Universitäten und Gebühren:

"Ich war auch Hochschullehrer und habe die Verschwendung gesehen: Man kann alles inskripieren, da gibt es keine Lenkung. Die Lehre gehört viel besser organisiert. Ich bin für Studiengebühren, für viele Stipendien und für eine Studieneingangsphase. Fachhochschulen sind unsere größte Errungenschaft."

Khol über das duale Ausbildungssystem:

"Mein Modell ist die Vielfalt und die Autonomie der Schulen. Schulen sollen ihre Lehrer auch selbst aussuchen können.
Wir müssen das duale System attraktiver machen, indem wir ausbildende Betriebe stärker prämieren.
Wer eine Lehre abgeschlossen hat, sollte noch eine Chance bekommen, seine Ausbildung zum Beispiel auf einer Fachhochschule weiter zu führen."

Andreas Khol über die Wehrpflicht:

"Während der ersten Wehrpflichtdiskussion 1999 war ch Anhänger des Berufsheeres. Doch wegen der hohen Kosten dieses Systems hat sich meine Einstellung in den letzten 15 Jahren geändert, auch zum Zivildienst.
Man sollte den Wehrdienst endlich so gestalten, dass die jungen Leute nicht mehr in der Kaserne herumlungern und nicht wissen, wofür sie da sind."

Khol über die EU und das Zusammenwachsen Europas:

"Als wir jung waren, waren wir geprägt von Grenzen, Grenzkontrollen und Visa. Wollte man zum Beispiel nach Südtirol fahren, wurde man kontrolliert und gegebenenfalls wegen zwei Liter Wein zur Rechenschaft gezogen. Österreich war ja damals nicht gleichberechtigt.
Der Frieden ist eigentlich zum System geworden, Europa war die Lösung. Ich bin nach wie vor überzeugter Europäer."
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Karl Maurer aus Krems | 22.03.2016 | 17:47   Melden
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