03.05.2016, 13:07 Uhr

Montanwerke Brixlegg sehen sich "bestens gerüstet"

Die Montanwerke Brixlegg haben ihre "Standards überprüft und seither alle Anforderungen aus der neuen Richtlinie umgesetzt", so das Unternehmen. (Foto: Montanwerke Brixlegg AG)
BRIXLEGG. „Wir haben alle Hausaufgaben gemacht“, erklärt Dietmar Leitlmeier, Technischer Vorstand der Montanwerke Brixlegg AG, „mit Inkrafttreten der Industrieunfallverordnung 2015 haben wir sofort unsere Standards überprüft und seither alle Anforderungen aus der neuen Richtlinie umgesetzt. Dies in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Behörde, der Bezirkshauptmannschaft Kufstein, den verantwortlichen Stellen beim Land Tirol und der Marktgemeinde Brixlegg.“
In das Sicherheits- und Umweltmanagement der Kupferhütte Brixlegg werde laufend investiert, zudem werden permanent Emissionsmessungen durchgeführt und an der Emissionsbegrenzung gearbeitet. Das bestätigt auch Brixleggs Bgm. Rudi Puecher, der keine Auswirkungen auf die Werksumgebung sieht. Die erhobenen Schutzzonen beschränken sich auf das Werksgelände. Es seien keine Anrainer betroffen.

Die Industrieunfallverordnung – bekannt als Seveso-III-Richtlinie – soll für erhöhte Sicherheit in der Umgebung von Industriebetrieben sorgen. Sie schreibt striktere Vorgaben für Betriebsinspektionen, verstärkte Informationspflichten und neue Regelungen für die Sicherheitsabstände rund um solche Betriebe vor. "Die Montanwerke Brixlegg AG ist Seveso-III-fit!", erklärt das Unternehmen.

Mit mehr als 300 Mitarbeitern ist die Kupferhütte Brixlegg einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. 2013 feierte das Unternehmen sein 550-Jahr-Jubiläum.
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