06.05.2016, 13:10 Uhr

NÖVP-Klubobmann Klaus Schneeberger: "Umsatzfreigrenze für Registrierkassenpflicht muss auf 30.000 Euro angehoben werden!"

Klaus Schneeberger (Foto: ÖVP NÖ)

(Red.).-

Seit dem Inkrafttreten der Registrierkassenpflicht ab einem Umsatz von 15.000 Euro herrscht große Verunsicherung in der Bevölkerung. Die ersten Vereinsfeste wurden bereits abgesagt, aber auch kleine Gewerbetreibende sind mit einem enormen bürokratischen Aufwand konfrontiert. Das schädigt nicht nur das Unternehmertum und damit den Wirtschaftsstandort, sondern entzieht den Vereinen einen wichtigen Teil ihrer finanziellen Basis. Daher hat der Landtagsklub der Volkspartei NÖ heute seine Forderung nach einer umgehenden Anhebung der Umsatzfreigrenze, aber der eine Registrierkasse verpflichtend vorgeschrieben ist, auf 30.000 Euro erneut bekräftigt.

„Das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Vereinen ist eine wichtige Säule unserer Bürgergesellschaft. Die neue Registrierkassenpflicht, die ab sofort bereits ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro gilt, bedroht nicht nur kleinere Gewerbetreibende sondern das gesamte Vereinswesen und damit das große Engagement der Menschen in Niederösterreich. Das kann nicht im Sinne der Bundesregierung sein. Ich erwarte mir daher eine umgehende gesetzliche Anpassung und die Anhebung der Umsatzfreigrenze, aber der eine Registrierkasse verpflichtend vorgeschrieben ist, auf 30.000 Euro!“ betont VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger.
0
1 Kommentarausblenden
173
Karl Maurer aus Krems | 22.05.2016 | 23:07   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.