08.03.2016, 14:00 Uhr

Milch und Schwein: Preise sind im Keller

Die heimischen Milch- und Schweinebauern stehen unter enormem wirtschaftlichen Druck. Eine Trendwende auf den Märkten ist nicht absehbar. (Foto: LK OÖ)
OÖ. Die Preissituation am Agrarmarkt ist nach wie vor angespannt. Wegen der Ukraine-Krise gibt es ein Handelsembargo. Das heißt, dass aus der EU keine Lebensmittel nach Russland exportiert werden dürfen. Deswegen gibt es ein Überangebot vor allem im Milch- und Schweinebereich, was wiederum einen Preisverfall nach sich zieht. Bisher gingen zum Beispiel ein Drittel des EU-Käses nach Russland, ebenso 800.000 Tonnen Schweinefleisch. Dazu kommt, dass auch andere Exportmärkte, etwa die Schwellenländer, schwächeln. "Der EU-Agrarministerrat muss politische Initiativen zeigen, die Sanktionen zu beenden", sagt Landwirtschaftskammerpräsident Franz Reisecker.
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