15.07.2016, 12:23 Uhr

FPÖ Tirol ist "gut aufgestellt"

Seit drei Jahren FPÖ-Tirol-Obmann: Markus Abwerzger

Seit drei Jahren an der Spitze: Markus Abwerzger zieht positive Bilanz.

TIROL. 2013 hatte die FPÖ Tirol bei der Nationalratswahl nur neun Prozent erreicht, die Finanzlage war alles andere als rosig, die Partei war zerstritten. Im Juni 2013 wurde dann der Innsbrucker Rechtsanwalt Markus Abwerzger zum Landesparteiobmann gewählt. "Wir sind derzeit wohl die geschlossenste Partei in Tirol, der Bundestrend und die Zugewinne der letzten Jahre sind eine große Motivation für mich", sagte Abwerzger bei seiner Bilanz-Pressekonferenz.
Er gehe davon aus, dass die Landtagswahlen bereits im Herbst 2017 durchgeführt werden. "Wir werden auf alle Fälle bis 1. Dezember heuer die ersten drei der Bezirkslisten präsentieren, Quereinsteiger wird es keine geben", so der FPÖ-Obmann. Die FPÖ Tirol wolle aus den vorhandenen Personalressourcen die Landesliste erstellen.

Ziel: Regierung

Als Wahlziel nannte Abwerzger das Brechen der schwarzgrünen Regierungsmehrheit und die FPÖ wolle die zweitstärkste Kraft in Tirol werden. "Mindestens 15 Prozent der Stimmen sollten sich ausgehen", ist er überzeugt. Laut Abwerzger passen Schwarz und Grün nicht mehr wirklich zusammen. Als Bedingung für eine Regierungsbeteiligung der FPÖ nannte er ein "deutliches Umdenken in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus".
Mit Günther Platter verstehe er sich gut, denn: "Platter spricht schon lange mit blauer Zunge", so Abwerzger. Eine Dreierkoalition sei für ihn nicht vorstellbar, Vorbild könnte durchaus die Koalition in Oberösterreich sein.

Bei der Pressekonferenz wurde auch das neue Sommerplakat der FPÖ vorgestellt, das in den nächsten Wochen affichiert wird. Wenig überraschend wird das Migrationsthema transportiert.
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