05.07.2016, 21:18 Uhr

Ermittlungen nach Todesfall auf Schul-Skikurs eingestellt

Selbst der schnelle Einsatz des Rettungshubschraubers konnte am 23. Februar den Tod der Achtjährigen nicht mehr verhindern. (Foto: Gretzl)
BEZIRK. Nach dem tragischen Todesfall einer Achtjährigen während eines Schulskikurses in Annaberg im vergangenen Februar hat die Staatsanwaltschaft St. Pölten die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. Der Obduktion zufolge war die Schülerin aus Wien an einer bakteriellen Lungenentzündung erkrankt, zeigte jedoch keinerlei Anzeichen von Fieber. Aus diesem Grund sei der medizinisch kritische Zustand des Mädchens für einen Laien nicht erkennbar gewesen, heißt es seitens des Gerichts. Wie die BEZIRKSBLÄTTER berichteten, klagte die Schülerin über Übelkeit. Die Lungenentzündung löste letztendlich ein tödliches Herz-Kreislauf-Versagen bei dem Kind aus.
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