16.03.2016, 09:25 Uhr

Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche

Die Täter rufen potentielle Opfer mit einer Nummer an, die der Polizeinummer ähnelt. (Foto: Gajus/Fotolia)
Die Polizei registriert in letzter Zeit immer mehr Fälle von "Social Engineering" und warnt vor dieser neuen Betrugsmasche. "Dabei analysieren die Täter ihre Opfer und manipulieren sie derart geschickt, dass sie ihnen große Geldsummen herauslocken", heißt es von der Polizei. Die Täter rufen potenzielle Opfer über eine nicht nachvollziehbare Internetverbindung an. Diese Telefonnummer, die am Display erscheint, ist manipuliert und zeigt beispielsweise die Nummer +43 133 133 oder eine ähnliche mit Polizeibezug. Die angeblichen Polizisten bauen geschickt falsches Vertrauen auf und erklären überzeugend, dass sie Ermittlungen gegen Bankmitarbeiter durchführen. In weiterer Folge bringen sie die Opfer dazu, ihre Ersparnisse abzuheben und einem "Beamten" zur Sicherstellung zu übergeben.

Die Kriminalprävention gibt Tipps zur Vermeidung dieser Betrugsfalle:
x.) Seien Sie bei Bankgeschäften und Bankomatabhebungen besonders aufmerksam, ob Sie beobachtet werden. Im Zweifelsfall brechen Sie die Bankomatbehebung ab und rufen die Polizei unter 133.
x.) Hinterlassen Sie bei Bankgeschäften keine Dokumente mit sensiblen Informationen (z.B. Kontoauszug). Entsorgen Sie diese so, dass sie für Dritte nicht greifbar sind.
x.) Informieren Sie auch Verwandte und Bekannte (vor allem ältere Personen) vor dieser Betrugsform.
x.) Lassen Sie sich auf keinen Fall von unbekannten Personen zu Geldbehebungen verleiten.
x.) Brechen Sie verdächtige Telefonanrufe ab und kontaktieren Sie die Polizei.
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