13.07.2016, 09:30 Uhr

"Ehre, für Österreich zu starten"

Die Schwimmer Steinegger, Kreundl, Brandl und Steffan brennen auf Olympia (v.l).

Auf der Gugl holen sich die Schwimmer den Feinschliff für Rio

LINZ (rbe). In wenigen Wochen wird es für jene Schwimmer und Schwimmerinnen, die auf der Linzer Gugl trainieren, ernst, denn dann beginnen die 31. Olympischen Sommerspiele unter dem Motto "Lebe deine Leidenschaft" in Brasilien. Mit dabei sind zahlreiche heimische Wassersportler, darunter die routinierte Schwimmerin Jördis Steinegger, die schon über 100 Staatsmeistertitel ihr Eigen nennen kann. "Ich gehe davon aus, dass alles passt und ich bei Olympia am Start bin, obwohl mein Start vom Quotenplatz abhängig ist. Das stellt sich Anfang Juli heraus", so die gebürtige Steirerin.

"Routine gibt es keine"

Für den 29-jährigen David Brandl sind es bereits die dritten Olympischen Spiele. "Es ist immer wieder eine große Ehre, sein Land, Österreich, bei dem größten Turnier der Welt zu vertreten", freut sich Brandl. Routine gibt es für den Oberösterreicher keine. "Im Schwimmsport ist das anders, jeder startet für sich", sagt Brandl, der sich in Linz den Feinschliff holt. Lena Kreundl fixierte letztes Wochenende das Olympia-Ticket. "Die Freude ist natürlich enorm groß, dass ich nun schon mit meinen 18 Jahren bei Olympia starten darf. Ich kann es noch gar nicht glauben", sagt die 18-jährige BORG-Schülerin. Ebenso talentiert und jung ist Sebastian Steffan, der sich 2015 in Baku zum Junioren-Europameister kürte. "Es liegt an mir selbst, die Quali-Hürde zu packen, um bei Olympia dabei zu sein", so der 19-jährige und sechsfache Staatsmeister.
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