13.10.2016, 05:30 Uhr

Schüler und Betriebe vernetzen

Rudolf Trauner, Präsident der WKOÖ. (Foto: WKOÖ)

WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner unterstützt „Lernen fürs Leben“.

Warum ist die WKOÖ Partner bei „Lernen fürs Leben“?
Trauner: Bildung ist für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Neben theoretischem Wissen sind vor allem das Lernen an praktischen Beispielen und die Vernetzung mit der Wirtschaft besonders wichtig. Gerade im Projektunterricht gibt es so viele Möglichkeiten, die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen und somit das Lernen noch nachhaltiger zu gestalten.

Was zeichnet ein gutes Schulprojekt aus?

Wichtig ist, dass sich Schüler selbst mit Problemlösungen auseinandersetzen und dadurch ihre Erfahrungen und ihr Wissen erweitern. Die Lehrkraft fungiert als Coach. Es soll vor allem an realen Aufgabenstellungen gearbeitet werden, damit die Anwendbarkeit des Gelernten für die Praxis unmittelbar ersichtlich ist.

Was können Unternehmen leisten, um für die Schüler einen Mehrwert zum Regel-unterricht zu schaffen?
Unternehmen ermöglichen Jugendlichen konkrete Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt, um die eigene Berufs- und Bildungsentscheidung zu erleichtern. Sie stellen Fallbeispiele aus der Praxis zur Verfügung, an denen Jugendliche arbeiten und lernen können.

Wie unterstützt die WKOÖ Unternehmen bei Schulprojekten in der Zusammenarbeit mit den Schulen?
Die WKOÖ stellt eine eigene Plattform „Schule-Wirtschaft“ zur Verfügung, die in allen Bezirken formiert ist. Ziel ist es, Schüler und Unternehmen besser zu vernetzen und die Zusammenarbeit zu fördern. Ein Beispiel dafür ist „Lehrplatzinfo-ooe.at“, wo gezielt nach Unternehmen für Projektarbeiten, Betriebserkundungen, fürs Schnuppern oder auch für die Bewerbung um einen Lehrplatz gesucht werden kann.
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