11.05.2016, 14:07 Uhr

Erhalt der Struckerkaserne: Wortmeldungen von Eßl, Steidl und Schneglberger

Walter Steidl.
TAMSWEG. Auch der Tamsweger ÖVP-Nationalratsabgeordnete begrüßt den Erhalt der Strucker-Kaserne in Tamsweg. Eßl: "Es freut mich außerordentlich, dass Verteidigungsminister Doskozil auf unsere langjährige Argumentation, für eine umfassende Sicherheitsstrategie auch den ländlichen Raum einzubeziehen, gefolgt ist. Damit hat der neue Verteidigungsminister endlich den Kurs seines Vorgängers, des jetzigen SPÖ-Infrastrukturministers Klug, verlassen und richtig erkannt, dass umfassende Landesverteidigung nicht nur in Städten konzentriert werden kann", so Eßl. "Es war ein langer und mühevoller Weg, aber letztendlich wurden unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt", verweist Eßl auf die enorme Bedeutung der Strucker-Kaserne in Tamsweg. Die Kaserne biete den Menschen in der Region wichtige Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Aber auch für einen effizienten Katastrophenschutz und das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung sei dieser Kasernenstandort im Lungau enorm wichtig. "Ich bin erleichtert, dass der Standort nun endlich gesichert ist", hofft Eßl, dass auch seine Forderung nach Erhalt der Salzburger Militärmusik in seiner ursprünglichen Form Berücksichtigung findet.

Stimmen aus der SPÖ Salzburg

„Die Salzburger Regionen haben in der vergangenen Zeit schon einiges wegstecken müssen: Reihenweise Schließungen von Postämtern und Polizeiposten, die Anzahl der Bezirksgerichte wurde reduziert, schon drei Kasernen wurden zugedreht und Gesundheitsreferent Stöckl hat im Gesundheitsbereich die Regionen geschwächt. Mit Schließungen, Kürzungen und Verkleinerungen alleine werden wir die Herausforderungen, vor denen sich speziell die Regionen abseits der Ballungsräume befinden, aber nicht lösen können“, warnt SPÖ-Salzburg-Chef Walter Steidl. „Was wir brauchen sind gute und zukunftsweisende Ideen. Deshalb freut es uns sehr, dass die Schließung der Strucker-Kaserne vom Tisch ist.
In dieselbe Kerbe schlägt auch SPÖ-Sicherheitssprecher Othmar Schneglberger: „Dass sich die Rahmenbedingungen in der Landesverteidigung ändern und heute nicht mehr so sind als vor 30 Jahren, ist ein Faktum. Salzburg hat sich daher bislang sehr kooperativ gezeigt und an der Neustrukturierung des Bundesheeres mitgearbeitet. Das beweisen nicht zuletzt die Schließungen von drei Kasernen. Für den Lungau, eine Region die ohnehin schon vor besonderen Herausforderungen steht, hat die Strucker-Kaserne eine besondere Bedeutung. Auch im Katastrophenschutz übernehme die Kaserne durch ihre speziell ausgebildeten Soldaten und Soldatinnen eine besondere Rolle", so Schneglberger. Ein Erhalt der Kaserne erhöhe auch die Sicherheit im ganzen Land.

Lesen Sie auch: Erhalt der Struckerkaserne wurde im Rahmen der Landeshauptleute-Konferenz garantiert
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.