14.03.2016, 16:59 Uhr

Günther Sidl von seinen roten Genossen im Amt bestätigt

Günther Sidl und Matthias Stadler wollen in Melk etwas vorantreiben. (Foto: SPÖ Melk)
BEZIRK. Die SPÖ hielt im Beisein von Landesparteivorsitzenden Matthias Stadler und Landesgeschäftsführer Robert Laimer am Donnerstag ihre Bezirkskonferenz ab.

97 Prozent für Sidl

Dabei wurden von den 145 anwesenden wahlberechtigten Delegierten alle Parteigremien und bereits die Bezirksliste für die Landtagswahl 2018 gewählt.
Bezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Günther Sidl ging gestärkt aus der Konferenz hervor. Waren es 2012 bei seinem ersten Antreten noch 92,5 % als Vorsitzender, so erhielt er diesmal 97,2%! Als Bezirks-Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl erreichte er 99,3% (2012: 86,25%). Ihm stehen als Stellvertreter Bgm. Gabriele Kaufmann, Bgm. Alois Schroll, Charlotte Zimmerl und Bernhard Wurm zu Seite. Günther Sidl: „Ein großartiges Ergebnis und ein überaus starker Vertrauensbeweis für meine Arbeit!“

Weitere Reformen

Organisatorisch kündigte Sidl weitere Reformen der Bezirks-SPÖ an: „Offen, modern, sozial – das muss sich auch in unserer Organisationsstruktur zeigen. Wir müssen vor allem junge Menschen wieder für die SPÖ gewinnen.“ Inhaltlich sieht Sidl die Frage entscheidend, „wie es uns gelingt attraktive Arbeitsplätze in unserer Region schaffen. Damit die die in größeren Städten eine Ausbildung machen auch wieder zurückkommen können.“ Hier fordert die SPÖ für NÖ: 20.000 neue Arbeitsplätze bis 2020 im Bereich Forschung, Innovation und neue Technologien. „Ein ambitioniertes Programm aber für lebende und erfüllte Gemeinden und Städte und für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort NÖ unerlässlich!“, so Sidl. Er sprach sich auch klar für den Erhalt des Notarztstützpunktes Ybbs und Persenbeug aus: „Alles andere wäre ein klarer Anschlag auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung!“

Landesparteivorsitzender Matthias Stadler widmete sich in seiner Rede ganz wesentlich dem Schwerpunkthema Arbeit: „Soziale Gerechtigkeit ist für uns kein Schlagwort und Arbeit, von der man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, kein Luxus, sondern Voraussetzung für Beschäftigung und eine starke Wirtschaft – wer arbeitet, verdient Anerkennung und vor allem ein ordentliches Gehalt.“
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