04.04.2016, 16:22 Uhr

Ruprechtshofen: Feurige "Kohle" für Erlebniswelt

Richard Fohringer konnte mit seiner Chili-Erlebniswelt bei "2 Minuten, 2 Millionen" überzeugen. (Foto: Bernhard Eder)

Der Ruprechtshofner Chili-Bauer Richard Fohringer konnte bei Show auf Puls 4 die Investoren begeistern.

RUPRECHTSHOFEN. "Das kann richtig fliegen, das Baby", beschreibt der Winzer Leo Hillinger in der Start-up-Show "2 Minuten, 2 Millionen" auf Puls 4 die Präsentation des Ruprechtshofners Richard Fohringer.

Investmentforderung

Er möchte in der Nähe von St. Pölten mit seiner Chili-Erlebniswelt, vom Anbau bis zur Produktion der Saucenverarbeitung, den "schärfsten Ausflugsort Österreichs, wenn nicht sogar Europas oder der Welt" aufbauen. Mit einer Investmentforderung von 150.000 Euro (fünf Prozent Anteil für die Investoren) ist der Gründer von Fireland Foods in die Sendung gestartet. Geschätzter Wert der Marke: drei Millionen Euro.

Markenwert bestimmen

"Bei einer Marke ist es schwerer einen Wert zu bestimmen als wie bei einer Firma", erklärt Richard Fohringer seine Entscheidung, "nur wollte ich mich und meine Marke nicht unter Wert verkaufen." Von den Angeboten der Investoren Leo Hillinger und Günther Haselsteiner, Bau-Tycoon, (10 Prozent Beteiligung für 200.000 Euro Investment) sowie von Heinrich Prokop, größter Müsliriegelproduzent Europas, (15 Prozent Beteiligung für 150.000 Euro) war er zwar geschmeichelt, doch noch nicht zufrieden. So taten sich die drei Investoren zusammen und legten ihm das Angebot von 195.000 Euro mit 15 Prozent Beteiligung vor, dass er auch annahm.

Chili-Erlebniswelt

Damit wäre der erste Schritt zur Chiliwelt schon geschafft. Doch warum eine Erlebniswelt? "Unser Platz rund um Ruprechtshofen 'explodiert' schon förmlich. So war klar, dass wir expandieren müssen", meint der Ruprechtshofner. Da war der Gedanke einer Erlebniswelt, wo man von der Zucht bis zur Produktion bei Führungen alles genau erkunden kann, nicht weit hergeholt. "Ich möchte den ersten 'Produktionsraum', den Keller meiner Schwiegereltern, dort Eins zu Eins aufbauen. So sieht man, wie ich am Anfang die Produkte hergestellt habe und ein paar Meter weiter, wie es jetzt funktioniert", schwelgt der Chili-Bauer in Erinnerungen.

Niederösterreich-Card

In Kürze wird der Spatenstich erfolgen, damit dem Start im August nichts im Wege steht. Im September soll dann ein großes Chilifest folgen und auch Gespräche mit dem Land – Stichwort Niederösterreich-Card – sind schon im Gange. "Was jetzt auch neu ist: Ab sofort kann man sich auch unsere App downloaden, damit man immer auf dem Laufenden ist", so Fohringer.
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