14.06.2016, 09:14 Uhr

Führerschein: Würden Sie bestehen?

Ein Auslaufmodell: der rosa Schein. Seit 2006 gibt es nämlich nur noch den Scheckkartenführerschein.

Serie Teil 7: Personen mit über 20 Jahren Erfahrung machen den Test, Experten erklären die häufigsten Fehler.

BEZIRK. 2.881 Führerscheine wurden im Jahr 2015 im Bezirk Mistelbach laut Bezirkshauptmannschaft neu ausgestellt. Diese Personen haben die theoretische und praktische Prüfung also geschafft. Doch wie sieht es mit Verkehrsteilnehmern aus, bei denen der Test vor mehr als 20 Jahren stattfand. Wir haben den Computer-Test in der Fahrschule Markon in Laa gemacht. Doch nach einer halben Stunde lautet das ernüchternde Ergebnis: alle durchgefallen. "Das ist ganz normal. Wenn man sich nicht auf den Test vorbereitet, fällt jeder noch so gute Autofahrer durch, da es bei den Fragen mehrere richtige Antworten und Zusatzfragen gibt", so Fahrschulinhaber Harald Markon. Seit die Computerprüfung im Jahr 1998 eingeführt wurde, fallen laut Markon mehr Leute durch. "Die Schüler lernen oft falsch und lassen sich durch das Handy ablenken. Auch bei der praktischen Prüfung muss man heute mehr schauen und schneller reagieren als früher."

Führerscheinneulinge
Die Zahl der Menschen, die den Führerschein positiv abschließen, steigt seit den letzten fünf Jahren an, außerdem gibt es immer mehr "L17-Fahrer": 2015 wurden 2.881 Führerscheine neu ausgestellt (davon 931 an L17-Lenker). 2014 waren es 2.608 Führerscheine (906 L17-Lenker), 2013 2.790 Führerscheine (977 L17-Lenker), 2012 2.494 Führerscheine (666 L17-Lenker) und im Jahr 2011 2.256 Führerscheine (644 L17-Lenker). Alle ab 19. 1. 2013 ausgestellten Führerscheine für die Klassen AM, A1, A2, A, B und BE sind künftig auf 15 Jahre befristet. "Man muss allerdings keine Prüfung wiederholen oder eine Untersuchung beim Arzt machen, sondern lediglich ein neues Foto mitbringen", informiert die Bezirkshauptmannschaft (BH) Mistelbach. Derzeit zahlt man bei der BH 125 Euro für den Führerschein. Für die Ausstellung eines Duplikats (bei Verlust/Diebstahl) sind 49,50 Euro zu zahlen.

Zur Sache
Einer der 13 risikobehafteten Vormerkdelikte des seit 2005 gültigen „Punkte-Führerscheins“ ist die Nichtbeachtung des Rotlichts. Weitere Vergehen wären etwa zu geringer Sicherheitsabstand, Nichtbeachtung der Kindersicherung oder das Befahren des Pannenstreifens (Ausnahme Rettungsgasse). Alles zum Thema auf meinbezirk.at/steigein

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Die Gewinnfrage 7 lautet: Wie viele risikobehaftete Vormerkdelikte kennt der seit 2005 gültige ,Punkte-Führerschein‘?
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