19.09.2016, 10:27 Uhr

Stiefvater des sexuellen Missbrauchs beschuldigt

Staatsanwältin Petra Fritz akzeptierte den Richterspruch. (Foto: mr)
BEZIRK MISTELBACH/KORNEUBURG (mr). Ein arger Fall einer Verleumdung wurde letzte Woche am Landesgericht Korneuburg verhandelt.
Ein 55-jähriger Weinviertler hatte eine Schwarzafrikanerin geheiratet, die eine Tochte in die Ehe eingebracht hatte.
Die nunmehr 18-jährige lebte mit ihrem Stiefvater in Unfrieden - dem missfielen ihre schulischen Leistungen und auch ihr Lover war ihm ein Dorn im Auge.

Aus Verärgerung verleumdet
Verärgert über seine Kritik, marschierte sie zur Polizei und behauptete verleumderisch, ihr Stiefvater habe sie zwischen 2012 und 2016 in zahlreichen Angriffen zur Duldung des Beischlafs genötigt - im Falle ihrer Weigerung soll er ihr gedroht haben, sie in ihre Heimat zurückzuschicken.
Das brachte der jungen Frau eine Anklage der Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen Verleumdung ihres Stiefvaters und falscher Beweisaussage vor der Kriminalpolizei ein.
Erst in der zweiten Verhandlung (nach einem Wechsel des Verteidigers) rang sie sich verstockt zu einem Geständnis durch.
Jugendrichter Rainer Klebermaß verhängte eine dreimonatige Bewährungsstrafe und ordnete Bewährungshilfe an. Rechtskräftig!
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