21.04.2016, 13:30 Uhr

Hallenbad Neusiedl: Renovierung oder Neubau?

GR Herbert Denk, LH Hans Niessl, LR Alexander Petschnig, Vize-Bgm. Elisabeth Böhm luden zur Pressekonferenz zum Thema Hallenbad.

Am Mittwoch gab es eine Besprechung von Vertretern der Stadtgemeinde Neusiedl am See mit LH Hans Niessl und LR Alexander Petschnig zum Thema Zukunft des Hallenbades.

NEUSIEDL AM SEE. "Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass das Land Burgenland grundsätzlich für den Erhalt des Hallenbades Neusiedl am See steht", so Bgm. Kurt Lentsch.

Vorgaben

Allerdings gibt es Vorgaben, die bis zum 30. Juni erfüllt werden müssen. "Als erster Schritt ist ein Commitment mit den Umlandgemeinden schriftlich zu vereinbaren. Umgehend danach sollen Grundsatzbeschlüsse über die Finanzierung in den einzelnen Gemeinderäten gefasst werden", weiß Lentsch.

Nicht ernst genommen

LH Hans Niessl und LR Alexander Petschnig luden sogar zu einem Pressegespräch, in dem sie sich beide für das Hallenbad aussprechen, sie aber gewisse Forderungen stellen. "So kann es nicht weitergehen", meinte dabei zum Beispiel Landeshauptmann Hans Niessl. "Wir brauchen Kostentransparenz, dann können wir entscheiden was weiter passiert. Man weiß ja nicht einmal genau was die Renovierung kosten würde. Von sechs Millionen ist die Rede, aber ob es nicht doch mehr wird, weiß man nicht. Es gehört noch so viel abgeklärt. Welche Modelle es geben könnte, ob nicht doch ein Neubau besser wäre."
LR Alexander Petschnig zeigte sich vor allem verwundert, dass die Stadtgemeinde das Thema laut ihm "nicht ernst genug" nimmt. "Eigentlich sind seit der Besprechung mehr Fragen auferstanden als beantwortet worden sind", meint er. "Wenn das so weitergeht bin ich zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als optimistisch, dass das noch hinbekommen wird."
Sein Neusiedler FPÖ-Kollege Herbert Denk meinte sogar: "Wir sind für das Hallenbad, aber nicht um jeden Preis."

Weiterer Runder Tisch

„Nächsten Donnerstag findet ein weiterer „Runder-Tisch“ mit den Bürger- meistern der Umlandgemeinden statt, bei dem ein Muster für einen Grundsatzbeschluss ausgehändigt wird. Nach Vorliegen der Gemeinderatsbe- schlüsse der Bezirksgemeinden geht es in die nächste Verhandlungsrunde mit dem Land“, so Bgm Lentsch.
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