24.08.2016, 14:02 Uhr

Traditionstag am Truppenübungsplatz Bruckneudorf

Landeshauptmann Hans Niessl, Oberst Franz Neuhold und Oberst im Traditionsregiment Georg Hoffmann enthüllen den Gedenkstein

Am 23. August fand am Truppenübungsplatz Bruckneudorf der Traditionstag zum Gedenken an die Opfer, die bei der Schlacht bei Polichna im Jahr 1914 gefallen sind, statt.

BRUCKNEUDORF. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste, unter ihnen Landeshauptmann Hans Niessl, stellvertretend für den burgenländische Militärkommandant, Oberst Johann Hamedl, Kommandant des TÜPl-Bruckneudorf, Franz Neuhold, sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft aus dem Bezirk Neusiedl am See waren dabei anwesend. Auch Vertreter von Traditionsverbänden aus dem Burgenland waren angetreten. Mit ihren nostalgischen, traditionsträchtigen Uniformen waren die Mitglieder des Vereins "k.u.k. Infanterieregiment No 76" nicht zu übersehen. Zum Gedenken an die Opfer die bei der Schlacht bei Polichna im Jahr 1914 gefallen sind, wurde ein Gedenkstein errichtet und enthüllt.

Tradition und Moderne

Landeshauptmann Hans Niessl ging in seiner Ansprache auf den Wert von Tradition ein. Niessl: „Am Gedenktag verbinden sich Tradition und Moderne, Geschichtliches und Neues. Das Traditionsregiment macht Geschichte erlebbar – es ist wichtig, dass Geschichte und Tradition gepflegt werden“, so Niessl. Niessl merkte auch an, dass „die Welt nicht sicherer geworden sei". Somit seien "der Schutz kritischer Infrastruktur und die Katastrophenbewältigung für das Bundesheer nach wie vor relevante Einsatzaufgaben, die auch finanziell durch den Staat bedeckt werden müssen". Landeshauptmann Hans Niessl hob die Verdienste des Österreichischen Bundesheeres für Österreich und insbesondere für das Burgenland hervor und meinte, dass „es ein effizientes, modernes und bei Gerätschaft und Budget gut ausgestattetes Bundesheer benötige". „Am Bundesheer zu sparen ist der falsche Weg, denn die Soldaten leisten bei Katastrophen Schutz und geben Hilfe", würdigte Niessl die Leistungen des Bundesheeres.

Schlacht gegen Russen

Das "k.u.k. Infanterieregiment No 76" kämpfte am 23. August 1914 in Polen bei Polichna gegen die Russen und verlor viele seiner Soldaten. Dieser Tag ist nun der Gedenktag des Regiments und seit sieben Jahren der Traditionstag des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf.
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