25.03.2016, 14:09 Uhr

younion Burgenland: Wasser ist ein Menschenrecht und soll es auch bleiben

Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion im Burgenland, Gerhard Horwath (Foto: Foto: ÖGB)
Die Kundenbefragung des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland zeigt ganz klar, wie wichtig die Arbeit der MitarbeiterInnen ist, denn sie stehen für Kundenfreundlichkeit, Fachkompetenz sowie Sympathie. Die Umfrage zeigt ganz klar, dass die Beschäftigten gute Arbeit leisten“, erklärt der Landesvorsitzende der Gewerkschaft younion im Burgenland, Gerhard Horwath.
Die präsentierten Umfragewerte zeigen Bestnoten für den WLV und seine MitarbeiterInnen. Diese werden nach dem Schulnotensystem zwischen 1,4 und 1,6 bewertet. Aus der Kundenbefragung geht aber auch ganz klar hervor, dass sich die überzeugende Mehrheit der Menschen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung ausspricht.

Liberalsierungsdruck

„Wasser ist ein Menschenrecht und soll es auch bleiben. Dazu haben wir auch auf EU-Ebene bereits einen wichtigen Schritt gesetzt. Wasser ist demnach nicht als Handelsware zu verstehen und darf daher nicht den Regeln des europäischen Binnenmarktes und dem Liberalisierungsdruck unterliegen“, betont Horwath.
Die younion fordert besondere Vorsicht bei den aktuell in Verhandlungen stehenden Freihandelsabkommen. Die EU-Kommission solle endlich Gesetzesvorschläge vorzulegen, die Wasserqualität und sanitäre Grundversorgung absichern, damit sie nicht der freien Markwirtschaft und dem Profitstreben zum Opfer fallen, heißt es von der younion Burgenland abschließend.
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