10.06.2016, 16:53 Uhr

Feuerwehr Pinkafeld übersiedelt in das PEW-Gebäude

Vorsitzender des Wohnbauförderungsbeirates Bgm. Kurt Maczek und Obmann der OSG Alfred Kollar treiben den Wohnungsbau im Burgenland voran.

Auf dem ehemaligen Kasernengelände entsteht in den nächsten Jahren ein eigener Stadtteil. Dort geplant war auch die neue Stadtfeuerwehr Pinkafeld.

PINKAFELD (kv). Nach den dramatischen Gewinneinbrüchen der Pinkafelder Elektrizitätswerke PEW hat die Energie Burgenland jedoch das Gebäude zum Verkauf angeboten. Daher entschloss die Stadtgemeinde, dort die neue Feuerwehr zu errichten. "Das Gebäude wird zur Kommandozentrale umgebaut, wir müssen lediglich die Garagen dazubauen", so Bgm. Kurt Maczek.

Kasernengelände sinnvoll genutzt

Zurzeit entstehen auf dem ehemaligen Kasernengelände 6 Wohnhäuser, 8 Reihenhäuser sowie betreubares Wohnen. Zwei Areale sind noch unbebaut, auf einem baut die Neue Eisenstädter einige Quattrohäuser, das zweite Areal wird ebenfalls für den Wohnbau genutzt werden. "Viele jammern heute, dass sie die Kasernen an Private verkauft und nicht für den sozialen Wohnungsbau genutzt haben", sagt OSG-Chef Dr. Alfred Kollar.

Finanzierbar dank Wohnbauförderung

Nicht zuletzt verdankt die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) der burgenländischen Wohnbauförderung, dass so viele Projekte verwirklicht werden können. Allein 2015 konnten 553 Wohnungen fertiggestellt werden. Aktuell verwaltet die OSG knapp 13.630 Wohnungen und Reihenhäuser für rund 31.000 Menschen. Gebaut werden zurzeit 1.305 Wohneinheiten auf 112 Baustellen in 67 Gemeinden. Außerdem werden getreu dem Motto "Wir bauen burgenländisch" weit über 90 % der Aufträge an heimische Betriebe vergeben. Für 2016 sind für die Wohnbauförderung knapp 125 Millionen Euro vorgesehen. Auch der Handwerksbonus war ein Erfolg. "400.000 Euro waren geplant, 1.279 Anträge kamen herein und 4,5 Millionen an förderbaren Kosten und 1 Million an Förderungen wurden ausgeschüttet", so Maczek.
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