21.09.2016, 12:46 Uhr

Im "Fliegenden Klassenzimmer" programmieren Schüler ihre eigenen Apps

Im Rahmen einer Roadshow quer durch Österreich können Schulkinder auch in Oberwart die Welt des Programmierens und der Robotik auf spielerische Art und Weise kennen lernen. (Foto: Samsung)

In 11 Städten, darunter Oberwart, bringen ausgebildete IT-Trainer rund 1.400 Kindern das Programmieren von Apps und Robotern bei.

OBERWART. Vom 19. bis 22. September stationierte der gelbe Samsung-Tourbus am Skatepark in Oberwart. Die Workshops, an denen 160 Kinder teilnehmen, sind anfängertauglich, mit garantiertem Spaßfaktor und völlig kostenlos. Als inhaltlichen Partner hat Samsung die Experten des Instituts für Softwaretechnologie der TU Graz mit an Bord. „Programmieren ist eine Kulturtechnik unserer Zeit. Kinder und Jugendliche erhalten dadurch zusätzliche Möglichkeiten, Produzenten eigener digitaler Inhalte und Medien zu werden. Programmieren stärkt digitale Kompetenzen sowie die Problemlösungskompetenz und fördert das logische Denken“, sagt Martin Bauer vom Bundesministerium für Bildung und Frauen.

Umgang mit Apps

Als führendes Technologieunternehmen will Samsung jungen Menschen dabei helfen, neue digitale Fähigkeiten zu erlernen und die internen Mechanismen ihrer Smartphone-Apps zu verstehen. Deshalb bringt das Unternehmen Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren auf spielerische Art die Welt des Programmierens und der Robotik näher. „Software ist aus unser aller Leben nicht mehr wegzudenken. Es ist der Motor unserer Wirtschaft und durchdringt auch zunehmend unser aller Privatleben. Daher halten wir es für unerlässlich Kindern dabei zu helfen, die digitalen Technologien der Gegenwart zu verstehen, um damit die Zukunft selbst gestalten zu können“, beschreibt Martina Friedl von Samsung die Beweggründe der Aktion.

Coding leicht gemacht

In Workshops à 3,5 Stunden erlernen die Kinder mittels der Pocket Code App am Tablet oder Smartphone nicht nur die ersten Programmierschritte, sondern erstellen bereits eigene kleine Apps. Entwickelt wurde die Methode von Univ.-Prof. Wolfgang Slany und seinem Team am Institut für Softwaretechnologie der TU Graz. „Mit Pocket Code wollen wir Jugendliche inspirieren, ihre eigenen Spiele und interaktiven Geschichten direkt am Smartphone oder Tablet zu erstellen. Durch intuitives, Lego-artiges Programmieren benötigt man kein Vorwissen“, so Slany. Das Erlernte können die Schülerinnen und Schüler mit beim abschließenden Galaxy Game Jam Wettbewerb unter Beweis stellen.
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