06.04.2016, 07:03 Uhr

Kritik in verteilten Rollen

Als "unendliche Geschichte" bezeichnete LBL-LA Manfred Kölly das jahrelange Hin und Her rund ums Oberwarter Krankenhaus "neu". Millionen Euro wurden bereits investiert und bei etlichen davon stellt sich die Frage wofür.
Einige Sanierungsetappen hat der Altbau bereits hinter sich, nun wird für 158 Millionen ein Neubau errichtet, mit dessen Planungen in einigen Wochen begonnen werden soll, wenn die Einsprüche behandelt wurden. Die Zeit bis zur Fertigstellung, die LR Norbert Darabos für 2021 anberaumt, wird wohl weiter am bestehenden Krankenhaus nagen und auch dort in diesen fünf Jahren noch Gelder notwendig sein.
Während Darabos nun alles im Plansoll sieht, hagelt es von der Opposition viel Kritik - vor allem die ÖVP stellt sich hier an vorderste Front. Vor einem Jahr hatte sie die Beschlüsse mitgetragen, nun sieht sie nur noch die hohen Kosten und jene Versäumnisse - die zurecht zu hinterfragen sind - aber wo sie in der Vergangenheit nur selten laut wurde. Die FPÖ gehörte hingegen zu den Hauptkritikern am "Planungsdesaster" - wie es die ÖVP nennt - und nun wird in der Regierung Vieles weniger heiß gegessen, als in der Oppositionsbank kritisch geköchelt. Fakt ist, es ist zuviel Zeit verflogen und die Kosten werden nicht geringer - darum ist rasches Handeln gefragt, denn sonst wird auch noch in den nächsten Jahren der Neubau eines Krankenhauses Thema sein - selbst, wenn die ersten Bagger anfahren.
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