04.05.2016, 15:25 Uhr

Krankenhaus Oberwart: Generalplaner steht fest

Gesundheitslandesrat Norbert Darabos zeigt sich erfreut, dass nun mit den Planungen des Neubaus des Krankenhauses Oberwart begonnen werden kann.

Baubeginn voraussichtlich 2018, Kosten: knapp 160 Millionen Euro

EISENSTADT/OBERWART (uch). „Wir können jetzt mit der Planung beginnen, das ist ein guter Tag für das Burgenland“, zeigte sich Gesundheitslandesrat Norbert Darabos erfreut.

Erfahrene Krankenhausplaner

Nachdem der Landesveraltungsgerichtshof die Einsprüche gegen die Vergabe des Neubaus des Krankenhauses Oberwart abgewiesen hat, steht nun der Generalplaner fest. Es ist die die Firma „Ederer + Haghirian Architekten“ mit Sitz in Graz, die bereits Erfahrungen in der Planung von Krankenhäusern mitbringt.

Kein Bauverzögerung

Nun wird ein Generalunternehmer gesucht. Baubeginn ist voraussichtlich 2018. „Die Eröffnung wird, wie geplant 2020 oder 21 sein“, meint Darabos, der keine Verzögerung des Baus sieht. „Durch die Einsprüche waren wir zwei, drei Monate hinten. Aber das kann man in der Bauphase sicher aufholen.“

Modernstes Krankenhaus Österreichs

Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 160 Millionen Euro. Eine Überschreitung ist für Darabos ausgeschlossen: „Das war unter anderem ein Merkmal dieser Ausschreibung.“ Die Vorfreude beim Gesundheitslandesrat ist jedenfalls groß: „Wir werden wahrscheinlich das modernste Krankenhaus Österreich zu Zeit der Eröffnung haben.“

Rosner (ÖVP): „Die Zeit der Ausreden ist vorbei“

ÖVP-Gesundheitssprecher Georg Rosner hofft, Plan und Umsetzung diesmal übereinstimmen, die Kosten nicht weiter explodieren und die Suche nach einem Generalunternehmer für den Bau professionell abläuft. „Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Nach all den Verzögerungen und versenkten Millionen ist Landesrat Darabos gefordert, Burgenlands Gesundheitssystem vor weiteren Fehlentscheidungen zu bewahren“, so Rosner.

Kölly (LBL): „Begleitende Kostenkontrolle“

Bündnis Liste Burgenland-Chef Manfred Kölly zeigt sich zwar über die Bestätigung des Generalplaners erfreut, befürchtet aber nun bei der Projektabwicklung „ein großes finanzielles Unheil für das ganze Land.“ Kölly fordert deshalb eine begleitende Kostenkontrolle.
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TISSINAI WILHELM aus Oberwart | 05.05.2016 | 16:25   Melden
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