22.03.2016, 15:00 Uhr

Wirtschaftsförderung sorgt für Diskussionen

Das Thema Wirtschaftsförderung wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung behandelt.

Die Wirtschaftsförderung der Stadtgemeinde Pinkafeld soll zukünftig massiv eingeschränkt werden.

PINKAFELD (mis). Die Stadtgemeinde befindet sich derzeit in einem Konsolidierungsprozess, da jährlich 400.00 € eingespart werden müssen. An dem laufenden Prozess, der bis Herbst 2016 abgeschlossen sein soll, sind alle Rathausfraktionen beteiligt.
Ein großes Einsparungspotential stellt die Wirtschaftförderung im innerstädtischen Bereich dar. Laut Bürgermeister Mag. Kurt Maczek, sollen in Zukunft nur noch solche Wirtschaftbetriebe gefördert werden, die Arbeitsplätze schaffen und der Gemeinde Kommunalsteuerleistungen erbringen.

Auf "Null" setzen

FPÖ-Gemeinderat Dipl.-Ing. Peter Jauschowetz sieht das auf "Null" setzen der Förderung als einen Schritt in die falsche Richtung. „Das ist wohl ein Zeichen in die verkehrte Richtung, denn hier geht es in Summe um wenig Geld für das Gemeindebudget, aber um viel für Jungunternehmer in Pinkafeld. Gerade diese Förderung ist oft ausschlaggebend, um die ersten Schritte zur Unternehmungsgründung zu tun. In den laufenden Konsolidierungsprozess einzugreifen finde ich für das Projekt nicht förderlich.“, so Jauschowetz

Sinnvolle Förderung

Das rasche Umsetzungsvorhaben der SPÖ rechtfertigt der Bürgermeister damit, dass seitens der anderen Parteien keine Lösungsvorschläge eingereicht wurden. "Die Stadtgemeinde fördert weiterhin gerne (Jung)Unternehmer die Arbeitsplätze schaffen. Aber Vermieter und Glücksritter die auf Kosten der Steuerzahler ihre Räumlichkeiten an den Mann bringen wollen, dürfen zukünftig mit keinen Förderungen rechnen", gibt Maczek an.

Thema bei Gemeinderatssitzung

Das Thema Wirtschaftförderung steht in der nächsten Gemeinderatssitzung ganz oben an der Tagesordnung und wird noch für einiges an Zündstoff zwischen den Parteien sorgen.

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