22.06.2016, 06:00 Uhr

Gewerbegebiet Oberwart Nord: Von der Pizza bis zur Werbetafel

Das Gewerbegebiet Oberwart Nord vereint verschiedene Branchen und mehr als 60 Unternehmen.
OBERWART. Das Gewerbegebiet im Norden Oberwarts vereint auch abseits des starken Automarktes eine Vielzahl an Branchen.
"Das Betriebsgebiet Nord spiegelt die positive Entwicklung Oberwarts als Wirtschaftsstandort sehr gut wider. Aufgeschlossene und gewidmete Grundstücke und eine gute Verkehrsinfrastruktur sind Gründe für Unternehmer, ihre Firmen im Betriebsgebiet Nord anzusiedeln. Das Impulszentrum gilt als Leitbetrieb und hat zu dieser Entwicklung beigetragen. Es wird ein guter Branchenmix geboten – vom Autohandel bis hin zum Schlossereibetrieb. Hier finden nicht nur klassische Dienstleister eine perfekte Ansiedlungsmöglichkeit vor, auch der Handel profitiert von der exzellenten Lage. Der Abschluss des Zusammenlegungsverfahrens hat nunmehr auch die verkehrliche Erschließung und die Konfiguration der Grundstücke weiter verbessert", freut sich auch Bgm. Georg Rosner.
Auch Maschinenring und Brauunion sind im Gewerbegebiet zu finden. Kulinarisch gibt es nun neben dem Restaurant im Impulszentrum auch einen Pizzeria-Drive.

Naherholungsgebiet
Ein Großprojekt, das derzeit realisiert wird, ist ein rund 14ha großes Naherholungsgebiet.
Dieses entsteht im Zuge der Renaturierung der Pinka im Norden, was auch dem Hochwasserschutz für das Betriebsgebiet dient. Es werden großzügige Überflutungsflächen geschaffen. Rund 1,5 Millionen Euro werden in dieses Großprojekt investiert.

Traditionelles und Neues
Das Gewerbegebiet Oberwart Nord verbindet Traditionsbetriebe wie Stein Jandl ideal mit "Newcomern", die sich entweder nach einem Standortwechsel dort ansiedeln - wie beispielsweise die Glaserei Höfler im ehemaligen Autohaus Köhler - oder innovative Start Up-Unternehmen. Ein wichtiger Partner für die Gastronomie im gesamten Südburgenland hat sich mit mein c+c pfeiffer ebenfalls im Norden Oberwarts angesiedelt.

Christophorus 16-Stützpunkt

Die ÖAMTC-Flugrettung übernahm 2005 den Standort Oberwart und seit damals ist der Rettungshubschrauber Christophorus 16 im Einsatz. Der C16 startet jährlich zu mehreren Hundert Einsätzen - von Verkehrsunfällen bis zu Krankentransporten. Alleine heuer waren es schon über 400. Die Crew besteht aus zwei Piloten, 15 Notärzten und 12 Rettungssanitätern. Am 25. Juni findet das schon traditionelle Stützpunktfest ab 15 Uhr statt, bei dem auch der Christophorus 16 und sein Team im Einsatz bewundert werden kann.

Biomassekraftwerk

Das Biomassekraftwerk Oberwart startete im Oktober 2008 mit dem Regelbetrieb. Jährlich werden rund 24.000 Tonnen regionales Waldhackgut in 21 GWh Ökostrom und 22,5 GWh Wärme umgewandelt. Das Besondere bei der Energieerzeugung aus Biomasse ist die 2-Zonen-Wirtschichtdampfvergasung, wodurch ein hoher elektrischer Wirkungsgrad im kleinen Leistungsbereich erreicht wird. Das Rauchgas aus dem Verbrennungsteil wird zur Wärmerückgewinnung und Wärmeproduktion verwendet. Das Kraftwerk ist zugleich auch Forschungsanlage.

Rinderzuchtverband

Der Burgenländische Rinderzuchtverband hat seinen Sitz ebenfalls im Gewerbegebiet Nord. Der Rinderzuchtverband mit Obmann Reinhard Jany beschäftigt sich primär mit der Milchleistungskontrolle und der Umsetzung des Zuchtprogrammes bei Zuchtrindern. In rund 435 burgenländischen Betrieben werden rund 21.000 Stück an Rindern gehalten.

Was spricht für Oberwart Nord?

Johannes Höfler: In unserer neuen Unternehmenszentrale im Gebiet Oberwart können wir noch besser auf einzelne Kundenwünsche eingehen. Hier findet man alles an einem Standort und es ist noch besser möglich, unseren Kunden die verschiedenen Produkte anschaulich und authentisch zu präsentieren. So erreichen wir ein noch höheres Maß an individueller Kundenbetreuung. Es gibt zudem eine ideale Verkehrsanbindung.
Markus Doczekal: Unser Betrieb in Oberwart ist seit 1996 im Eigentum unserer Firma. Wir sind sehr zufrieden mit dem Standort Oberwart Nord, da man diesen auch als „Autozentrum“ Oberwart bezeichnen kann. Sehr viele Automarken haben sich in diesem Gebiet angesiedelt. Durch die neue Umfahrungsstraße ist dieser pulsierende Wirtschaftsstandort mit tollen Betrieben sehr leicht erreichbar und wurde auch durch einige neue Branchen erweitert.
Thomas Barabas: Der Neubau unserer Produktionsstätte 2001 im Betriebsgebiet Nord war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Seit damals wurde der Mitarbeiterstand von sechs auf sechzehn Personen angehoben! Nachdem im Vorjahr die Produktionsfläche erweitert wurde, beginnen wir in den nächsten Wochen mit dem Zubau eines neuen Eingangbereiches mit einem Schauraum!
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