20.07.2016, 11:03 Uhr

Kapelle und Sonderzüge für das neue Rapid-Stadion

Kardinal Christoph Schönborn (l.) bei der Einweihung des Andachtsraumes mit Rapid-Seelsorger Christoph Pelczar. (Foto: Ecker und Partner_Florian Hajek)

Im Allianz-Stadion hat Kardinal Christoph Schönborn den Andachtsraum eröffnet.

PENZING. Rapid ist vielen Fans Religion genug, aber eben nicht allen. Für jene wurde im neuen Allianz-Stadion ein interreligiöser Andachtsraum eröffnet - der erste seiner Art in Österreich. Gesegnet wurde der Raum, gemeinsam mit einer Statue von Luigi Scrosoppi, Schutzpatron aller Fußballer, durch Kardinal Christoph Schönborn.

Aber eben nicht nur Katholiken, sondern Angehörige aller Religionen sollen sich in dem Andachtsraum willkommen fühlen. „Das steht in Einklang mit unserer Philosophie, schließlich ist der SK Rapid ein Verein der Vielfalt", sagt der wirtschaftliche Geschäftsführer Christoph Peschek.

Ein Schmankerl für Fans: Hier können auch Hochzeiten und Taufen durchgeführt werden. Diese Möglichkeit wird auch Peschek nutzen und seinen Im Vorjahr geborenen Sohn im Stadion taufen lassen.

Sonderzüge und mehr Straßenbahnen statt grüner Linie

Die Erreichbarkeit des neuen Stadions ist durch die Sperre der U4 ab Schönbrunn indes nach wie vor eingeschränkt. Bis zur Wiedereröffnung im September bieten die ÖBB in Kooperation mit dem SK Rapid Wien deshalb an den Spieltagen Sonderzüge für die Besucher. Vor Spielbeginn und nach Spielende verkehren zusätzliche S-Bahnen zwischen Hütteldorf und Westbahnhof.

Fans aus Niederösterreich können Schnellzüge aus Amstetten nach Wien und wieder zurück nutzen, die Züge halten auch in Ybbs, Pöchlarn, Melk, St. Pölten und Tullnerfeld. Die konkreten Fahrzeiten der Sonderzüge werden die genauen Abfahrtszeiten erst einige Tage vor dem jeweiligen Spielbeginn fixiert. Die Informationen sind dann unverzüglich telefonisch beim ÖBB Kundenservice unter 05 1717 und auf oebb.at.

Die Straßenbahnlinien 49 und 52 werden ebenfalls verstärkt. Außerdem hält der 49er nun wenige Schritte vom Stadion entfernt in der Haltestelle „Deutschordenstraße“. Er wird an Spieltagen in allerkürzesten Abständen geführt. Mit der Eintrittskarte ins Stadion fährt man an Spieltagen innerhalb Wiens gratis.

Hintergrund:

Bericht: So war die Eröffnung des neuen Stadions
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Maria-Theresia Klenner aus Hietzing | 20.07.2016 | 11:43   Melden
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