13.05.2016, 11:26 Uhr

Leserbrief zum Bericht über die Hundesteuer

Von Jana und Peter Stich, Zell am See

Punkto Hundesteuer kann man in Zell am See glücklich sein, wenn man nur einen Hund besitzt und für diesen immerhin eine Abgabe in der Höhe von € 58,00 bezahlt. Sollte man sich jedoch den Luxus von zwei oder mehreren Hunden leisten, so kassiert die Gemeinde voller Freude für jeden weiteren Hund € 100,00 Hundesteuer. Es ist einfach unfassbar und nicht erklärlich wenn man z. B. zwei gleiche Hunde hat die Geschwister sind, man für einen Hund € 58,00 und für den nächsten Hund € 100,00 also insgesamt € 158,00 bezahlen darf.

Diese Steuer wäre vielleicht berechtigt wenn sich die Stadtgemeinde hinsichtlich Hundekot und dgl. darum kümmern würde, dass wirklich alle Wege und dgl. durch die Gemeinde wenn schon von den Eigentümern der Hunde dies nicht getan wird, im sauberen Zustand gehalten werden. Die Müllgefäße entlang der Fußwege werden ja auch von der Gemeinde geräumt ohne das man als Gast oder dgl. dafür bereits eine Müllgebühr bezahlen muss, doch wäre dies vielleicht auch ein weiterer Weg um Geld für das Gemeindebudget zu erhalten. Auf jeden Fall ist den meisten Hundebesitzern unklar wie es zu so einer Regelung kommen kann.

Ich glaube, dass dies auch der Grund ist warum sehr viele Eigentümer einfach ihre Hunde bei der Gemeinde gar nicht angemeldet haben und aufgrund dieser Hundesteuern der Gemeinde mehr Geld verloren geht, wie wenn sie hier einen vernünftigen Steuersatz ansetzen würden und damit die Hundebesitzer auch vielleicht mit mehr Verständnis dann ihre Hunde anmelden und die Steuer dafür bezahlen würden. Vielleicht ist es der Gemeinde möglich zu diesem Vorgehen auch eine Erklärung abzugeben.
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