21.09.2016, 15:18 Uhr

Zell am See schickt Kinder sicher in die Schule

VS Zell am See (Foto: Privat)
ZELL AM SEE. Die Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Zell am See und Schüttdorf freuen sich seit kurzem über kindgerechte Schulwegpläne. Die gemeinsam von AUVA, Schulen, Polizei, Eltern und KFV- Verkehrsexperten entwickelten Pläne geben Auskunft über Gefahrenstellen am Schulweg sowie zu sicheren Querungs-, Ein- und Ausstiegsstellen. Die Schulwegpläne wurden durch Ing. Wolfgang Boesau (AUVA) und Martin Pfanner (KFV) im Beisein von Gerhard Wimmer, dem Leiter des Verkehrsreferates der Stadtgemeinde Zell am See, an die Schulen übergeben.

Hohe Ansprüche

Der alltägliche Straßenverkehr stellt hohe Ansprüche an alle Verkehrsteilnehmer: Kenntnisse der allgemeinen Verkehrsregeln, ständige Aufmerksamkeit und vorausschauendes Denken wird auch von den Fußgängern erwartet. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer – unsere Kinder – sind dazu aber nicht immer in der Lage. Wo Erwachsene schon Schwierigkeiten haben, sich zu Recht zu finden, wird es für Kinder bereits gefährlich. Vor allem der tägliche Weg in die Schule birgt für die Kleinsten zahlreiche Risiken.

„Gefahren im Straßenverkehr für unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer minimieren zu können, hat für uns oberste Priorität. Die von Verkehrsexperten ausgearbeiteten Schulwegpläne leisten somit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Schulkinder, da das Bewusstsein von Kindern und Eltern in Bezug auf rücksichtsvolles und diszipliniertes Verhalten im Schulbereich maßgeblich gesteigert werden kann“, erklärt Ing. Wolfgang Boesau, Leiter der AUVA-Landesstelle Salzburg.

Zusammenarbeit fördert Sicherheit

An der Entwicklung der Pläne waren neben Schulen, Gemeinde, AUVA und KFV auch Schülerinnen, Schüler und Eltern der Volksschulen Zell am See und Schüttdorf beteiligt. Befragungen via Fragebögen aber auch Unterrichtseinheiten in den Schulen trugen dazu bei, Problem- und Gefahrenstellen zu eruieren. Parallel untersuchte das KFV das Unfallgeschehen im Schulumfeld. Weiters wurde mit allen Beteiligten eine Begehung der Gefahrenstellen umgesetzt. Auf Basis aller gesammelten Informationen wurde der sicherste Schulweg ermittelt und in Planform grafisch aufbereitet.

Die Übergabe der Schulwegpläne erfolgte im Rahmen kleiner Festakte durch Ing. Wolfgang Boesau (AUVA) und Martin Pfanner (KFV). Neben den Kindern, den Lehrerinnen und Lehrern und der Direktorin VD Susanne Schösswender sowie dem Direktor VD Peter Latini war auch Gerhard Wimmer, der Leiter des Verkehrsreferates Zell am See, als Vertreter der Gemeinde vor Ort.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten bei der Erstellung des Schulwegplanes. Mit dem Plan sehen Eltern, Schülerinnen und Schüler auf einem Blick, an welchen Stellen das Queren der Straße am sichersten ist und welche Stellen die Kinder lieber meiden sollten“, erklärt Martin Pfanner vom KFV.
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